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Füllungen und Inlays
Füllungen und Inlays - Ausgangssituation
Oh je, ein Loch! Rund 85 Millionen Mal pro Jahr hören Deutsche diese
Diagnose. Haben zersetzende Bakterien Teile des Zahns befallen und zerstört, ist der Gang zum Zahnarzt unausweichlich.
Bedauerlicherweise besitzt der Zahn keine Selbstheilungskräfte. Die für die Zahnschmelzbildung verantwortlichen Zellen sterben nach der Zerstörung des Zahns vollständig ab.
Aus fünf guten Gründen sollte ein Loch im Zahn aber unbedingt wieder geschlossen werden: Um
Karies aufzuhalten, die Kaufunktion wiederherzustellen, Schmerzen zu beenden, Zahn und Nerv zu schützen und um eine schöne Optik zurück zu gewinnen. Dazu haben Zahnarzt und Patient verschiedene Materialien und zwei verschiedene Techniken zur Verfügung: Füllungen und Inlays.
Die Preise für eine solche Zahnreparatur variieren stark nach Ausmaß, zahntechnischer Leistung und verwendetem Material.
Amalgam und Glasionomer-Zement-Füllungen zählen zu den üblichen Vertragsleistungen der Krankenkassen. Wird aus optischen Gründen Kunststoff, Keramik oder Gold bevorzugt, trägt der Patient die Mehrkosten.
Die vergleichsweise hohen Aufwendungen für ein Keramik -
Inlay, das auch höchste ästhetische Ansprüche befriedigt, müssen meist komplett privat finanziert werden. Doch bei der Entscheidung für eine Füllung lohnen sich durchaus Rechen-Exempel: Da die unterschiedlichen Verfahren auch unterschiedlich haltbar sind, gilt: Wer kurzfristig spart, legt langfristig möglicherweise drauf.




