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Gold Inlay
Hochwertiger als Komposite-Füllungen sind Gold-Inlays. Diese bestehen nicht aus reinem Gold, da es für den Zahnersatz zu weich wäre, sondern aus Goldlegierungen.
Mit diesem Material lässt sich eine Füllung nicht gießen oder in einer Sitzung formen, sondern ein Zahntechniker muss das benötigte
Inlay anfertigen. Dieses wird dann in den Zahn eingesetzt. Es sind daher zwei Sitzungen nötig: Eine für die Abformung des Gebisses und Vorbereitung der zu schließenden Lücke, die vorerst mit einem Provisorium verschlossen wird. Im zweiten Schritt wird dann das Gold-Inlay mit einem Kleber in den Zahn eingesetzt. Ein spezieller Zement fixiert das Inlay in der Lücke und gibt dem Zahn fast seine ursprüngliche Festigkeit wieder zurück.
Goldfüllungen sind:
- nahezu unverwüstlich (Haltbarkeit ca. 10-30 Jahre),
- auch für große Lücken geeignet,
- bilden keine Ränder an denen
Karies entstehen könnte, - sind gut bioverträglich,
- brauchen aber zwei Sitzungen für die Versorgung und
- machen Zahnreparaturen sehr auffällig.
- Goldener Zahnersatz ist vor allem aus ästhetischen Gründen in West- und Mitteleuropa von Keramik verdrängt worden.




