Lebertran erlebt ein Comeback

 

In den letzten Jahrzehnten ist Lebertran von der Schulmedizin verdrängt worden. Seit einigen Jahren gewinnt die Naturmedizin allerdings wieder an Wert. Denn oftmals lassen sich Beschwerden und Erkrankungen mit natürlichen Mitteln aus der Natur heilen bzw. vorbeugen. Die chemische Keule ist oft gar nicht notwendig. Erfahren Sie heute Wissenswertes zum Thema: Lebertran erlebt ein Comeback.

 

Was ist Lebertran

 

Lebertran ist ein dünnes, hellgelbes Öl welches aus der Leber des Kabeljaus oder anderer Fische, gewonnen wird. Er besitzt eine Reihe gesundheitlich relevanter Inhaltsstoffe wie zum Beispiel Omega 3 Fettsäuren, Vitamin D3, Retinol (Vitamin A), Tocopherol (Vitamin E) und Jod.

Lebertran wurde immer schon von Eskimos, Wikingern, Norweger, Grönländern und Lappländern als Stärkungsmittel verwendet. Auch in Deutschland wurde bis in die 60er Jahre, Kindern zur Vorbeugung und Kräftigung, regelmäßig Lebertran verabreicht.  Später fanden dann Wissenschaftler heraus welche wichtigen Inhaltsstoffe darin enthalten sind und warum Lebertran für die Gesundheit so wertvoll ist.

 

Wie wirkt Lebertran

 

Lebertran fördert unter anderem die Zellerneuerung, die Sehkraft, den Muskelaufbau, wirkt entzündungshemmend und senkt die Fettwerte im Blut. Verschiedene Studien haben diese Wirkungsweisen bestätigt.

Vitamin D (das Sonnenhormon) ist sehr wichtig für den menschlichen Körper. Gerade in der dunklen Jahreszeit, wo wir kein Vitamin D durch die Sonne aufnehmen können, ist es wichtig seinen Körper zusätzlich damit zu versorgen. Denn ein Mangel an Vitamin D kann Auslöser für Depressionen, Asthma, Diabetes, Osteoporose und viele andere Krankheiten sein.

Der Geschmack von Lebertran gilt als eher gewöhnungsbedürftig, dafür ist aber die Wirkung des Hausmittels unumstritten. Da immer mehr Menschen inzwischen wissen, wie wichtig die Versorgung mit Vitamin D ist, kommt der Lebertran langsam wieder in Mode.

 

Wie sollte man Lebertran dosieren

 

Erwachsene: maximal einen Esslöffel pro Tag

Säuglinge    :  einen Teelöffel pro Tag

Kleinkinder: ein bis zwei Teelöffel täglich

 

Diese Angaben sollten nicht überschritten werden. Man muss wissen, dass zu viel Lebertran nicht gesund ist. Denn es besteht die Gefahr einer Überdosierung durch Vitamin A und Vitamin D. Zu viel Vitamin A kann zu Haarausfall und Leberproblemen führen und zu viel Vitamin D zu Verdauungsproblemen.

 

Wer sich also an die empfohlene Dosierung hält und parallel zum Lebertran keine anderen Vitaminpräparate einnimmt, tut sich und seinem Körper etwas Gutes und hat nichts zu befürchten.

 

Wer sich mit der Dosierung nicht sicher ist, kann auch Lebertran in Kapselform verwenden. Diese haben den Vorteil dass sie geschmacksneutral sind, haben aber die gleiche positive Wirkung wie purer Lebertran. Dieser lässt sich problemlos in den morgentlichen Joghurt oder in ein Smoothie mischen, was den Geschmack mildert oder sogar neutralisiert.

 

Lebertran für Kinder

 

Gegenüber Vitamin D-Tropfen für Säuglinge und Kleinkinder hat Lebertran den Vorteil, dass er neben den Vitaminen D und A auch die wichtigen Omega-3-Fettsäure enthält. Diese unterstütz unter anderem die Gehirnleistung und die Gesundheit der Augen.

 

Fotoquelle: Pixabay

 

 

Beratung

 Mo.-Fr. 10 bis 18 Uhr

 03322-287193

    Ich möchte eine Beratung in meiner Nähe: