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Implantate
Implantate - Mögliche Komplikationen
Direkt nach der Operation sollte die betroffene Region gekühlt werden. Damit wirkt man einer übermäßigen Schwellung entgegen und lindert die Schmerzen. Es kann zusätzlich ein Schmerzmittel eingenommen werden.
Gelegentlich empfiehlt der Arzt prophylaktisch einen Antibiotikaschutz. Sinnvoll können auch desinfizierende Mundspülungen in der ersten postoperativen Zeit sein. Bis zur Entfernung der Fäden nach 7 – 20 Tagen muss die Wundheilung streng kontrolliert werden.
Empfehlenswert sind im ersten Jahr zwei Röntgenkontrollen sowie ein Festigkeitstest, das Überprüfen der Funktionalität und der Blutungsneigung am Zahnsaum.
Die Mundhygiene ist nach einer Implantation mit großer Sorgfalt und regelmäßig vorzunehmen, um Entzündungen zu vermeiden. Zum Entfernen von Plaque und zur Straffung des Zahnfleischs verwendet der Patient anfangs am besten eine weiche Zahnbürste. Raucher sollten vor allem in der ersten Zeit nach dem Eingriff auf Zigaretten verzichten. Das Rauchen kann die Haltbarkeit des Implantats stark herabsetzen. Eine halbjährliche professionelle Zahnreinigung ist anzuraten.
Neben den üblichen Operations- und Narkose-Risiken sind folgende postoperative Einschränkungen möglich:
- Entzündungen, Blutungen, Blutergüsse, Schwellungen
- Nervenschädigungen mit Taubheitsgefühl
- Abstoßen des Implantats
- (Kopf-) Schmerzen, Verspannungen
- Kiefergelenksprobleme




