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Fingernägel lackieren
Fingernägel:"Visitenkarte" des Menschen
Info:Der erste Nagellack als Kosmetikprodukt kam erstmals 1925 auf den
Markt
Das Lackieren der Fingernägel und Zehennägel
Der erste Nagellack
...war ein Nebenprodukt, das in der Automobilindustrie anfiel. 1925 kam dieses Kosmetikprodukt erstmals auf den Markt. Nagellack besteht hauptsächlich aus Nitrocellulose, aus leichtflüchtigen Lösungsmitteln und, solange es kein klarer Lack ist, aus Farbpigmenten. Auf die Lösemittel Toluol und Formaldehyd verzichten die meisten Hersteller heute grundsätzlich.
Perfekt wird der bunte Anstrich für die Nägel mit folgenden Tipps
- Vorbereiten. Waschen Sie Ihre Hände vor dem Lackieren. Gründlich trocknen – nicht eincremen. Sonst hält der Lack nicht gut.
- Nicht baden. Lackieren Sie Ihre Nägel nicht nach dem Baden. Baden lässt die Nägel aufquellen. Wenn Sie jetzt lackieren, platzt der Lack schneller ab, weil der Nagel beim Trocknen schrumpft.
- Gut schütteln. Schütteln Sie den Nagellack vor dem Lackieren kräftig durch. Das verteilt die Farbpigmente.
- Grundieren. Grundieren Sie Ihre Nägel mit einem farblosen Unterlack. Der Unterlack verhindert, dass sich die Nagelplatte gelblich färbt. Außerdem hält der Farblack besser.
- Kleiner oder größer. Kräftige dunkle Farben lassen die Nägel kleiner erscheinen. Helle Farben machen die Nägel optisch größer. Nutzen Sie den passenden Effekt für Ihre Finger.
- Daumen zuerst. Beginnen Sie mit dem Daumen – der braucht die längste Trockenzeit.
- Vom Bett zur Spitze. Lackieren Sie stets vom Nagelbett zur Nagelspitze. Halten Sie die Richtung auch beim Entfernen von Nagellack ein. Sonst kommen Lackreste unter die Nagelhaut.
- Dünn auftragen. Tragen Sie den Lack dünn und gleichmäßig auf. Erst antrocknen lassen. Nach etwa drei bis fünf Minuten eine zweite Schicht auftragen.
- Trocknen. Auch moderne Nagellacke brauchen etwa zehn Minuten, um durchzutrocknen. Halten Sie die Trockenzeit ein.
- Ohne Fön. Verzichten Sie auf warme Fönluft. Sie trocknet den Lack nur oberflächlich. Darunter bleibt er länger weich, weil die Lösemittel durch die feste Oberfläche nicht gut verdunsten können.
- Kein Wasser. Löschen Sie frisch lackierte Nägel nicht mit kaltem Wasser ab. Der Untergrund bleibt sonst länger weich.
- Reparieren. Bessern Sie blätternden Lack erst einmal aus. Meist hilft eine zweite Farbschicht. Vorteil: Sie reduzieren die Behandlung mit Nagellackentferner. Der laugt die Nägel nämlich aus.
- Entferner ohne Azeton. Azetonhaltige Nagellackentferner sind sehr wirksam, trocknen die Nägel aber stärker aus. Selbst dann, wenn sie pflegende Öle enthalten. Bevorzugen Sie azetonfreie Produkte.
- Auch in der Naturkosmetik gibt es inzwischen Nagellacke. So hat Logona für die Kosmetikserie Sante einen hypoallergenen Nagellack ohne Formaldehyd, Toluol und synthetische Duft- wie auch Konservierungsstoffe auf den Markt gebracht. Er ist in 24 Farben erhältlich und nach den ÖKO-TEST-Kriterien empfehlenswert.
- Einen wirklichen Bio-Nagellack gibt es allerdings nur farblos: Provida Cosmetik bietet mit Living Nails einen pflanzlichen Lack aus Bioalkohol, Schellack, Benzoeharz, Kampfer und ätherischen Ölen an. Nachteil: Den Lack gibt es nur in farblosem Glanz, da er sich nicht mit herkömmlichen Farbpigmenten vermischen lässt.
- French Manicure bezeichnet das optische Aufhellen der Nagelspitze mit einem weißen oder hellen Nagellack und das Lackieren der übrigen Nagelplatte in einer anderen Farbe.
Häufig verwendet werden die Farben Rosa, Perlmuttweiß und Elfenbein. Beliebt sind seit einiger Zeit auch Nagelspitzen in aktuellen Modefarben: z.B. durchschimmernde Nagellacke zum Fingernägel lackieren in Gold oder einem irisierenden Blau.
Wichtig ist, einen hochwertigen und farbintensiven Nagellack zu benutzen. Dabei muss "gut" nicht immer teuer sein. Lesen Sie hier, welche Produkte unsere ModernBeauty-User überzeugen konnten und lassen Sie sich von dern Vielfalt an Marken und Farben inspirieren.
