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Schweißdrüsenentfernung
Schweissdrüsenentfernung - Methoden
Die Schweißdrüsenentfernung ist mit einer Fettabsaugung vergleichbar und wird meist in der Tumeszenz-Methode durchgeführt. Bei dieser Methode wird eine spezielle Flüssigkeit in das Gewebe injiziert. Diese Flüssigkeit und der entstehende Druck sorgen dafür, dass sich die Gewebeschichten lockern. Nach einer kurzen Einwirkungszeit von ca. 30 Minuten kann dann die Flüssigkeit, zusammen mit den Schweißdrüsen, unter Einsatz spezieller Kanülen und einer Vakuumpumpe abgesaugt werden.
Für diesen ambulanten Eingriff werden ein oder zwei kleine Hautschnitte von ca. vier bis sechs mm Länge gesetzt, die jedoch nach rascher Heilung kaum mehr sichtbar sind. Der gesamte Eingriff dauert ca. 45 – 60 Minuten. Vorbereitend sollte der Patient am Tag des Eingriffs die Achselhaare rasieren. Am Ende der Operation wird eine Art saugfähiger Druckverband angelegt, damit sich die Haut wieder zusammenziehen kann. Dieser Verband sollte regelmäßig gewechselt und ein bis zwei Tage getragen werden.
Die abgesaugten Schweißdrüsen erneuern sich nicht wieder und der Erfolg des Eingriffs wird sofort sichtbar. Jedoch wird bei manchen Patienten ein erneuter Eingriff nach ca. drei Monaten nötig, weil sich der Anschluss der noch verbliebenen Schweißdrüsen regenerieren kann. Das Absaugen der achsillären Schweißdrüsen (Suktionskürettage) bietet im Vergleich zu den bisherigen chirurgischen Verfahren sehr große Vorteile. So werden die großen Narbenfelder, die früher durch das Herausschneiden der drüsentragenden Achselhaut entstanden, vermieden und es entstehen keine bleibenden funktionellen Beeinträchtigungen.




