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Bauchdeckenstraffung
Bauchdeckenstraffung - Vorbereitung und Nachsorge
Für ein gutes Ergebnis bei dieser Operation kann der Patient selbst einiges tun und zwar schon Monate vor dem geplanten Eingriff. Denn: Ein guter Fitnesszustand ist für ein gutes Operationsergebnis sehr förderlich. Viele Ärzte raten ca. 2-3 Monate vor dem Eingriff mit einem gezielten Training zu beginnen. Radfahren, Joggen oder Schwimmen sorgen für eine verbesserte körperliche Konstitution und ein optimales OP-Ergebnis.
Bauchdeckenstraffung - Vor der Operation
Vor dem Eingriff muss die allgemeine Operationsfähigkeit abgeklärt werden. Hierzu werden Blutuntersuchungen und ein EKG durchgeführt, sowie Allergien ausgeschlossen. Auf blutverdünnende Medikamente, wie Aspirin, sollte bereits zwei Wochen vor dem Eingriff verzichtet werden. Da Rauchen die Behandlungsrisiken deutlich erhöht, sollte auch hierauf mindestens zwei Wochen vor der geplanten Straffung verzichtet werden. Nikotin hat auch negative Auswirkungen auf die Wundheilung, der Patient sollte das Rauchen auch nach dem Eingriff deutlich einschränken oder unterlassen.
Bauchdeckenstraffung - Nach der OP
Nach der Operation wird eine Kompressionsbandage angelegt. Die Bauchdecke muss vorerst vor zu starker Dehnung und Belastung geschützt werden, um die Wundheilung nicht zu gefährden. Deshalb ist in den ersten Tagen Bettruhe ratsam. Diese sollte auch zu Hause möglichst noch bis zum Entfernen der Fäden eingehalten werden. Die Entfernung oberflächlicher Fäden erfolgt nach ca. zwei Wochen. Für vier bis sechs Wochen sollte eine Bauchbandage zur Kompression getragen werden. Da zudem aber eine Thrombose-Prophylaxe erfolgen muss, sollte – ergänzend zu den Thrombose-Spritzen - möglichst schnell mit leichter Bewegung wieder begonnen werden. Weitere Kontrolluntersuchungen folgen nach sechs Wochen und drei Monaten, danach kann wieder jede Bewegung wie gewohnt erfolgen.




