TOP - THEMEN
Schweißdrüsenentfernung
Schweissdrüsenentfernung - Ausgangssituation
Jeder Mensch besitzt zwei bis vier Millionen Schweißdrüsen, deren Rolle es ist, den Körper abzukühlen, wenn er durch innere oder äußere Einflüsse großer Wärme ausgesetzt ist. Dieses System schützt den Köper vor Überhitzung und wird über das vegetative Nervensystem gesteuert. Schwitzen ist eine lebenswichtige Funktion für den menschlichen Körper.
Rund 1-2 Prozent der Menschen in Deutschland leiden jedoch an Hyperhidrose, einer übermäßigen Schweißproduktion, bei der der Körper unabhängig von Wärme oder Kälte, Tages- oder Jahreszeit übermäßig und unkontrollierbar viel Schweiß produziert. Hyperhidrose tritt meist in den Achselhöhlen, Handflächen oder Fußsohlen und am Kopf (meist an der Stirn) auf. Speziell im Fall des übermäßigen Schwitzens in den Achselhöhlen bietet sich das Beseitigen der Achselschweißdrüsen durch eine Absaugung an. Die Dauer und die Kosten des Eingriffs richten sich nach der Menge der zu entfernenden Schweißdrüsen, die nach einem solchen Eingriff nicht neu gebildet werden.
Eine alternative Behandlungsmethode besteht in der
Injektion von Botulinumtoxin (z.B. Botox), die allerdings etwa alle acht Monate wiederholt werden muss. Diese Behandlungsform ist beim übermäßigen Schwitzen an Händen und Füßen zu empfehlen und sollte ebenfalls durch Fachärzte ausgeführt werden.




