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Brustverkleinerung
Brustverkleinerung - Methoden
Grundsätzliche Vorgehensweise
Generell wird eine kleinere, leichtere und festere Brust dadurch erreicht, dass überflüssiges Haut- und Brustgewebe im unteren Brustbereich entfernt wird. Mit den verbleibenden oberen Anteilen formt der Chirurg eine neue Brust. Für optimale Ergebnisse kann es zusätzlich erforderlich sein, überschüssiges
Fettgewebe zu entfernen oder ein Brustimplantat einzusetzen. Die Brustwarze (Brustwarze: Mamille) wird normalerweise zusammen mit Nerven und Blutgefäßen versetzt. Vor dem Eingriff zeichnet der Arzt die zu behandelnden Stellen sowie die neue Position der Brustwarzen auf die Haut.
Die häufigsten Schnittführungen bei Brustverkleinerungen
Peri-Areolare Technik
Der Chirurg setzt einen runden Schnitt – einem O gleich – um den Brustwarzenhof (medizinisch: Areola), reduziert (strafft) den Hautmantel und näht die Brustwarze neu ein. Diese Methode eignet sich für moderate Straffungen.
Lejour-Technik
Bei dieser narbensparenden Methode verläuft der Schnitt rund um die Brustwarze und zieht sich dann als senkrechte Naht nach unten. Er eignet sich für Verkleinerungen bis zu 500 g. Diese Technik wird von vielen Ärzten bevorzugt, da sie in der Regel zu einer schnellen Erholung führt und Narben vermeidet. Diese verlaufen rings um den Warzenhof und enden in einer senkrechten Linie an der Brustumschlagfalte. Die Empfindungsfähigkeit bleibt normalerweise erhalten.
Brustverkleinerung
Bei diesem Eingriff entscheiden die Form und Größe der Brust sowie die Menge des erschlafften Gewebes über die Schnittführung. Rund um die Brustwarze und dann vertikal nach unten ist eine Möglichkeit ( Lejour-Technik). Ein kreisrunder Schnitt um die Brustwarze, die sog. Benelli-Technik, eine andere. Ggf. kann der Chirurg auch rund um die Brustwarze, dann vertikal nach unten schneiden und einen weiteren Schnitt in der Brustschlagfalte setzen. Dieses Vorgehen wird T – oder L-Technik genannt.
T-Technik / L-Technik:
Der Schnitt verläuft hier zunächst ebenfalls rund um die Brustwarze und führt dann senkrecht nach unten. In umgekehrter T- oder L-Form endet er in der Brustumschlagsfalte. Diese Technik ist auch für deutliche Verkleinerungen geeignet.
Der Operation ist zueigen, dass die Brust zunächst überkorrigiert werden muss, um am Ende ein ästhetisch ansprechendes Ergebnis zu erreichen – das Ergebnis direkt postoperativ ist demnach nicht perfekt. Hier ist die Geduld der Patientin gefordert.




