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Bauchdeckenstraffung
Bauchdeckenstraffung / Bauchstraffung - Methoden
Vor der OP hat der behandelnde Arzt bereits die überschüssigen Haut– und Fettareale vermessen und eingezeichnet. Die Hautschnitte werden so angelegt, dass sie an ästhetisch nicht störenden Stellen liegen, um eine unauffällige Narbenbildung zu gewährleisten. Überschüssige Hautareale werden, ggf. mit dem darunter liegenden
Fettgewebe, entfernt. Hierzu macht der Chirurg einen wellenförmigen Schnitt, der oberhalb der Schamhaargrenze beginnt und an den Beckenknochen entlang bis zu deren Ende verläuft. Der zweite Hautschnitt wird um den Bauchnabel gesetzt, um diesen von der Bauchhaut abzulösen.
Der so geöffnete Bauchlappen kann bis zum Rippenbogen angehoben werden. Sofern erforderlich wird dann die erschlaffte Bauchmuskulatur gestrafft. Der gelöste Hautlappen wird wieder nach unten geklappt und entsprechend gestrafft. Mit exakten Nähten verschließt dann der Chirurg die offenen Wundränder und positioniert durch einen Schnitt in die Haut den Bauchnabel neu. Die OP wird durch das Anlegen kleiner Drainageröhrchen, über die überschüssige Gewebeflüssigkeit und kleine Blutmengen nach außen abgeleitet werden können, beendet. Diese Schläuche werden nach ca. 24 bis 48 Stunden entfernt, auch eine Kompressionsbandage wird noch im OP angelegt.
Eine erschlaffte Bauchdecke mit überflüssiger Haut kann auch das Resultat einer
Rectusdiastase sein. Wenn dieser Fall vorliegt oder es nur um die Straffung der Bauchmuskulatur geht, kann der Eingriff auch endoskopisch durchgeführt werden. Bei dieser inneren Bauchdeckenstraffung wird dann nicht die komplette Haut angehoben und auch der Nabel kann in seiner ursprünglichen Position verbleiben.




