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Brustreduktion / Gynäkomastie
Brustreduktion / Gynäkomastie - Methoden
Narkose und Voruntersuchung
Die Operation kann sowohl stationär und in Allgemeinnarkose, als auch ambulant in örtlicher Narkose durchgeführt werden. Welche Methode die für Sie richtige ist, sollte im Vorgespräch geklärt werden. Die notwendigen Voruntersuchungen können einige Tage vorher in der Klinik durchgeführt werden. Die Operation dauert ca. ein bis zwei Stunden.
Beseitigung der Gynäkomastie mit einer Fettabsaugung (Liposuktion)
Mit einer Fettabsaugung kann ein sehr gutes Ergebnis erreicht werden. Diese erfolgt meist unter Einsatz von
Ultraschall, denn die Wellen sorgen für eine gute Lösung des Fettgewebes. Dieses wird mit einer durch die Haut eingeführten Titansonde abgesaugt. Um die Wundheilung zu unterstützen und Blutergüsse und Schwellungen zu reduzieren, wird nach der Operation ein Kompressionsmieder für rund drei Wochen getragen. Ein erstes Ergebnis ist nach etwa zehn Tagen zu sehen, kann jedoch noch durch Schwellungen und blaue Flecke beeinträchtigt sein. Das Endresultat liegt nach ca. drei Monaten vor. Das Kompressionsmieder sorgt auch dafür, dass sich die Haut zusammenzieht und sich den neuen Formen anpasst. Ist der Hautüberschuss nach der Fettabsaugung jedoch zu groß, kann und sollte er operativ entfernt werden. Dann entstehen in der Regel Narben rund um den Brustwarzenhof. Ein erfahrener Operateur kann die Notwendigkeit einer solchen zusätzlichen Straffungs-Operation im Vorwege einschätzen und wird Sie entsprechend beraten.
Beseitigung der Gynäkomastie mit Gewebeentfernung
Resektive Gewebeentfernung – der Hautschnitt für diese Operation erfolgt entlang des Unterrandes der Brustwarze. Über diesen Zugang kann ein entsprechender Teil der Brustdrüse entfernt werden. Bei großen Operationen kann es auch hier erforderlich werden, überschüssige Haut zu entfernen, um den gewünschten Straffungseffekt vollständig zu erreichen.
Bevor die Wunden verschlossen werden, werden dünne Drainageschläuche angelegt, durch die das Wundsekret ablaufen kann. Diese werden nach einigen Tagen, die Fäden nach ca. zehn Tagen entfernt. Auch nach dieser OP wird ein elastischer, fester Kompressionsverband angelegt, der hilft, die neuen Formen zu fixieren sowie Blutergüsse zu vermeiden.




