Einnahme und Dosierung von CBD-Ölen

Es gibt viele positive Erfahrungsberichte zur Einnahme von CBD-Produkten als Nahrungsergänzungsmittel, und auch die Forschung setzt sich mit den Wirkstoffen der Hanfpflanze intensiv auseinander. In diesem Artikel erfahren Sie Wissenswertes zur Einnahme und Dosierung von CBD-Ölen.

Woher kommt CBD eigentlich?

Cannabidiol (abgekürzt: CBD) ist eine von ca. 104 chemischen Verbindungen der Cannabispflanze, den sogenannten Cannabinoiden. Im Gegensatz zum bekanntesten Cannabinoid, dem THC (Tetrahydrocannabidiol), wirkt CBD nicht psychoaktiv. Stattdessen soll es beruhigend wirken und verschiedene gesundheitliche Vorteile bieten. CBD ist in Deutschland als weiterverarbeitetes Produkt (Öle, Cremes, Kapseln) legal erhältlich, solange der THC-Gehalt unter 0,2% liegt. Zur Herstellung von CBD werden Blüten und Blätter der EU-zertifizierten, THC-armen Nutzhanfpflanze Cannabis sativa verwendet. CBD ist fettlöslich, weshalb es mit unterschiedlichen Trägerölen wie Hanfsamenöl, Sesamöl oder Olivenöl vermischt als CBD-Öl angeboten wird. Die Öle sind in unterschiedlichen Cannabidiol-Konzentrationen erhältlich, zum Beispiel mit CBD-Anteil von 5%, 10% oder 15% und höher. Anfänger wählen zu Beginn oft eine niedrige Konzentration aus, wie CBD-Öl 5% oder CBD-Öl 10%. Dies ist sinnvoll, um sich an den Wirkstoff heranzutasten.CBD Produkte gibt es auch in anderen Darreichungsformen wie Kapseln, Cremes und E-Liquid für Vaporizer.

 

Gründe für die Einnahme von CBD-Öl

Cannabidiol soll im Körper entkrampfend und beruhigend wirken, schmerzstillend und entzündungshemmend, antipsychotisch und angstlösend. Es kann den Hautstoffwechsel positiv beeinflussen. CBD-Öl wird gerne als ergänzendes Nahrungsmittel in schwierigen Lebenslagen oder vorbeugend, etwa zur Stärkung des Immunsystems, eingenommen. Wenn Stress, Angststörungen oder Schlafprobleme die Gesundheit belasten, oder wenn Sie unter dauernden Schmerzen, Übelkeit oder Migräne leiden. CBD-Öl ist arm an Nebenwirkungen und gut verträglich. Zu Beginn hatten viele CBD-Öle mit herkömmlichen Extrakten eine starke Hanfnote, dank moderner und hochwertiger Herstellungsverfahren schmecken sie heute meist neutral bis mild oder leicht nussig. Der Geschmack hängt zusätzlich vom gewählten Trägeröl ab. Achten Sie beim Kauf auf ein Produkt welches mit CO2-Extraktion hergestellt wurde. Dieses aufwendige Verfahren ist gleichzeitig eine sichere und effiziente Herstellungsmethode, die qualitativ hochwertiges Öl erzeugt.

 

Wie nehme ich das Hanföl ein?

Die CBD-Öl-Flaschen sind mit einer Pipette ausgestattet, mit deren Hilfe Sie die Tropfen unter die Zunge träufeln. Schütteln Sie die Flasche vor der Entnahme leicht, und halten Sie das Öl dann mindestens eine halbe Minute unter der Zunge. So können die Inhaltsstoffe von der Mundschleimhaut gut aufgenommen werden. Danach können Sie das Hanföl hinunterschlucken. Sie können das CBD-Öl gezielt anwenden, etwa bei akuten Beschwerden wie zum Beispiel Kopfschmerzen. Darüber hinaus eignet Cannabidiol sich selbstverständlich gut für eine Langzeiteinnahme, es ist nicht psychoaktiv, hat also keine berauschende oder abhängig machende Wirkung. Der beste Zeitpunkt für die Einnahme kann ebenfalls individuell verschieden sein. Viele Menschen mit Einschlaf- oder Durchschlafproblemen berichten von Erfolgen, wenn sie das CBD-Öl, oder einen Teil der Dosis abends einnehmen.

 

Die richtige Dosierung finden

Sie sollten zu Beginn der Einnahme von CBD-Öl mit einer niedrigen Dosierung beginnen. Beobachten Sie, wie Ihr Körper reagiert, oder ob Sie keinerlei Wirkung verspüren. Anfangs genügt ein Tropfen am Tag. Das Hanföl wirkt ungefähr 2 bis 6 Stunden. Daher können Sie die Tropfen auch mehrmals täglich einnehmen. Finden Sie heraus, wie Ihre optimale CBD-Öl Dosierung in einem bestimmten Zeitraum aussieht. Dazu können Sie mehrere Tage bei einer Dosis bleiben, um die Wirkung und Verträglichkeit abzuwarten. Bei sensibler Konstitution sollten Sie zu Beginn ein Öl mit geringem Cannabidiolgehalt wählen, und sehen, wie Ihr Körper reagiert. Sollten Sie nach den ersten Tagen keine Wirkung verspüren, können Sie langsam die Dosis erhöhen. Sollte eine der unten genannten Nebenwirkungen eintreten, so verringern Sie die Dosis wieder und warten, ob die Verträglichkeit sich bessert. Die optimale Dosis finden Sie durch Auf- und Abdosierung mit der Zeit heraus.

 

Mögliche Nebenwirkungen durch CBD

Generell sind Nebenwirkungen selten und verlaufen mild. Meist klingen sie nach kurzer Zeit wieder ab. Laut wissenschaftlichen Studien sind mögliche Nebenwirkungen von Cannabidiol Auswirkungen auf den Appetit, Kopfschmerzen, trockener Mund, Benommenheit durch Blutdrucksenkung kurz nach der Einnahme, Durchfall. Seien Sie vorsichtig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie andere Medikamente einnehmen. Cannabidiol kann deren Wirkung verändern.

 

Weitere Produkte mit CBD

Meist wird das Hanföl über die Mundschleimhaut angewandt, indem ein paar Tropfen unter die Zunge gegeben werden. In Kapselform verliert das Cannabidiol einen Teil seiner Wirkung, da das Hanföl teilweise der Magensäure ausgesetzt ist. Lebensmittel mit CBD enthalten oft nur sehr geringe Dosierung, hier sind positive Effekte kaum zu erwarten. CBD in Reinform als sogenannte Kristalle oder Isolat ist ein geschmacks- und geruchsneutrales weißes Pulver. Unter der Zunge schmilzt es schnell, und wird direkt über die Schleimhäute aufgenommen. Sie können die Kristalle auch verdampfen, mit E-Liquid mischen, damit CBD Salbe oder Creme selbst herstellen, sie in Lebensmitteln und Rezepten verwenden (Kochtemperatur unter 175°C!)

 

CBD-Öl für Hund und Katze

Auch Ihre Haustiere können von den Wirkungen der CBD Produkte profitieren. Sie finden gering dosierte, spezielle CBD-Tierprodukte in zahlreichen Online-Shops. Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt, wenn Ihr Haustier Medikamente erhält.

 

Fotoquelle: Pixabay

 

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