Sauna

Neu in der Sauna? Wir sagen Ihnen, auf was Sie achten müssen!

Der Besuch in der Sauna ist für viele Menschen schon zu einem schönen Ritual geworden, dem sie in regelmäßigen Abständen nachgehen. Entspannung und Wohlbefinden, eine Stärkung des Immunsystems und eine Anregung des Stoffwechsels sind nur einige Beweggründe für den Gang in die Schwitzstube. Doch wer noch nie in der Sauna war, der ist sich meist unsicher, wie ein Besuch dort genau abläuft und auf was er achten muss.

In welche Sauna möchte ich? Stören mich Personen des anderen Geschlechts?

Einsteigern ist für den ersten Besuch eine Dampfsauna mit milden 45 – 60 Grad Celsius zu empfehlen. In der finnischen Sauna herrschen dagegen Temperaturen von ca. 80 – 110 Grad Celsius. Auch diese kann natürlich von Saunaanfängern genutzt werden, sollte jedoch nach persönlichem Empfinden früher wieder verlassen werden. Zudem steht die Entscheidung an, ob man nur mit gleichgeschlechtlichen Personen die Schwitzstube teilen möchte oder ob es einem nicht stört, wenn andere Frauen oder Männer anwesend sind. Zudem kann es sinnvoll sein, bereits im Vorfeld Antworten auf Fragen zu diesem entspannenden Besuch in der heißen Kabine zu finden.

Saunagang

Bevor es in die Kabine geht, müssen Sie Ihren Körper gründlich reinigen. Danach schlingen Sie sich ein Handtuch um die Hüfte und betreten zusätzlich mit einem anderen großen Handtuch (Saunatuch) ausgestattet die „heiße Hütte“. Wählen Sie zu Beginn lieber einen Platz auf der unteren Sitzbank, da auf den oberen Plätzen die Temperatur deutlich höher ist. Niemals setzt man sich auf das blanke Holz, sondern legt immer ein großes Handtuch unter. Das ist hygienischer, denn so wird der Schweiß aufgesaugt. Ob Sie liegen oder sitzen – das ist allein Ihre Entscheidung. Wählen Sie eine Position, welche für Sie bequem ist. Ein Saunagang dauert meist zwischen 8 und 12 Minuten. Diese Zeit ist aber nur ein Richtwert. Verlassen Sie die Sauna unverzüglich, wenn Sie Kreislaufbeschwerden bekommen oder Ihnen unwohl ist. Nach dem Schwitzen ist Abkühlung angesagt – am besten an der frischen Luft. In jedem Fall muss der stark erhitzte Körper aber mit kaltem Wasser wieder auf Normaltemperatur gebracht werden. Dies geschieht mittels einer Schwallbrause oder eines Wasserschlauches. Als Anfänger müssen Sie nicht eiskalt beginnen, sondern können das Wasser dabei immer kühler stellen. Profis tauchen nach der Sauna kurz im kalten Wasserbecken unter. Dies ist Saunaneulingen jedoch nicht zu empfehlen. Es folgt eine Ruhephase, in der Sie am besten liegend entspannen. Fühlen Sie sich gut, so kann dieser Ablauf (Schwitzen, Abkühlen) noch ein oder zweimal wiederholt werden. Anschließend wird sich abgeduscht.

Trinken nicht vergessen

Durch das Schwitzen verliert unser Körper nicht nur Wasser, sondern auch Mineralien. Daher ist es sehr wichtig, zwischen den Saunagängen und auch anschließend ausreichend Wasser oder Saftschorle zu trinken. Ein Mangel an Flüssigkeit äußert sich häufig in Unwohlsein und Kreislaufbeschwerden. Dann ist es allerhöchste Zeit zur Wasserflasche zu greifen.

Der erste Besuch in der Schwitzkabine sollte nach Möglichkeit immer mit einem Saunaerfahrenen Freund oder Bekannten durchgeführt werden. Bei Unsicherheiten oder Fragen haben Sie so stets einen „Profi“ an Ihrer Seite.

 

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