Brustmuskelplastik

Männerbrust: OP bei Gynäkomastie oder Lipomastie

Männer mit einer weiblich aussehenden Brust leiden oft sehr unter ihrem Erscheinungsbild. Die femininen Attribute führen zu einem starken Schamgefühl. Vielfach ist es Männern unangenehm, sich mit freiem Oberkörper zu zeigen. Die stark vergrößerte Männerbrust kann mit Hilfe der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie operiert werden, jedoch muss dieser Schritt individuell genau abgewogen werden.

Gynäkomastie und Lipomastie: Ein feiner Unterschied

Nehmen die Brüste von Männern weibliche Formen an, können diesem Phänomen verschiedene Ursachen zugrunde liegen. Während sich bei einer Gynäkomastie meist bedingt durch endokrinologische Vorgänge das Brustgewebe vermehrt, kommt es bei der Lipomastie nicht durch Hormone zum Brustwachstum. Vielmehr lagert sich zunehmend Fettgewebe in der Brust ein, was rein optisch zum selben Resultat führt. Mediziner sprechen daher bei einer Lipomastie auch von einer sogenannten Pseudogynäkomastie.

Die Behandlung per OP

Der erfahrene Chefarzt Wilfredo Gonzales, Facharzt für Plastische Chirurgie in Nürnberg und Klinikleiter, betont: „Gynäkomastie ist eine Brustdrüsenvergrößerung bei Männern. Sie ist die Folge von hormonellen Störungen, welche eine eingehende endokrinologische Untersuchung benötigt bevor sie auf chirurgische Weise behandelt werden kann.“ Bevor erfahrene Mediziner wie der Chirurg Wilfredo Gonzales zum Skalpell greifen, sollten also auch andere Behandlungsmethoden in Erwägung gezogen werden. Hormontherapien, Arzneimittel, die Umstellung der Ernährung oder Sport können die Männerbrust vielfach auch ohne Operation verkleinern. Mitunter entsteht eine Männerbrust auch nur vorrübergehend bei einer Hormonentzugstherapie im Rahmen einer Krebsbehandlung. Doch auch eine Fettabsaugung oder ein Entfernen des Brustdrüsengewebes führen als eine von vielen Optionen zum Erfolg. Die Ästhetisch-Plastische Chirurgie kommt immer dann zum Einsatz, wenn andere Behandlungsmethoden erfolglos waren oder die psychische Belastung für die Männer als extrem hoch eingeschätzt werden kann. Die OP erfolgt wie bereits erwähnt erst nach einer umfassenden Diagnostik, die Blutuntersuchungen, Ultraschallscreenings aber mitunter auch CTs oder die Röntgendiagnostik einschließt. Der Eingriff findet meist ambulant in örtlicher Betäubung statt, kann aber auch mit stationärem Aufenthalt und unter Vollnarkose bzw. im Dämmerschlaf durchgeführt werden.

Die Vor- und Nachteile der Gynäkomastie- bzw. Lipomastie-OP abwägen

Im Vergleich mit anderen Eingriffen der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie gilt die OP der Männerbrust als weitestgehend sicher wie auch komplikationsarm. Dennoch lassen sich gewisse Risiken nicht ausschließen. Dazu zählen die allgemeinen Risiken der Wundheilung sowie der Anästhesie. Außerdem kann es in seltenen Fällen zu Empfindungsstörungen in der Brust, einer starken Narbenbildung oder dem Absterben von Teilen der Brustwarze kommen. Über all diese möglichen Komplikationen klärt der behandelnde Chirurg ausführlich im Rahmen der Behandlung auf. Für sechs Wochen müssen Patienten nach der OP ihrer Männerbrust ein Kompressionshemd tragen. Da vielfach dieser Eingriff als nicht medizinisch notwendig von den Krankenkassen eingestuft wird, bezahlen betroffene Männer oftmals die OP aus eigener Tasche. Doch meist stufen die Patienten dies als angemessen ein, denn die neue Silhouette verhilft ihnen zu deutlich mehr Selbstwertgefühl und dadurch zu einem signifikant verbesserten Auftreten im sozialen Umfeld.

Fazit: Eine Gynäkomastie sowie eine Pseudogynäkomastie lassen sich in letzter Instanz mit einer OP beheben. Damit werden jedoch nicht die Ursachen der Männerbrust therapiert, sondern nur das ästhetische Erscheinungsbild verbessert. Das daraus resultierende verringerte Schamgefühl verhilft betroffenen Männern allerdings zu mehr Selbstbewusstsein, was wiederum die Lebensqualität merklich steigert.

 

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