Die Schönheits-OP – eine lange Geschichte

Heute sind operative Korrekturen der Physiognomie und auch der Anatomie meist keine lange Geschichte. Mitunter genügen eine lokale Betäubung und nur wenige Minuten Zeitaufwand, um beispielsweise mit einem Laser Äderchen unter der Haut zu veröden. Was aber als Bestandteil unserer modernen Gesellschaft angesehen wird, die Schönheitsoperation im Allgemeinen, so reicht sie sehr weit in die menschliche Historie zurück. Die Schönheits-OP – eine lange Geschichte

Wenn im Jahr 2018 eine Schönheitsoperation von den entsprechenden Fachärzten mit hohem technischem Aufwand durchgeführt wird, mehr Informationen dazu unter bc-klinik.de, dann befinden sich die Mediziner in einer Linie mit Heilkundigen, die bereits im alten Ägypten Fehler im menschlichen Aussehen behoben. Tatsächlich fanden Archäologen an verschiedenen Mumien aus der Pharaonenzeit vor rund 4000 Jahren Spuren, die darauf hinweisen, dass schon damals Ohrenoperationen durchgeführt wurden. Ob damals abstehende Ohrmuscheln der Grund für die Operation war, lässt sich jedoch nicht mehr rekonstruieren. Ebenso ist aus Indien bekannt, das schon sehr früh Nasenoperationen durchgeführt wurden. Der Grund hierfür lag in der grausamen Bestrafung, Dieben die Nase abzuschneiden. Die so Bestraften konnten sich später aus der eigenen Stirnhaut eine Nase modellieren lassen.

Heilkunde in der Geschichte

Operative Eingriffe zur Korrektur des optischen Erscheinungsbildes ziehen sich durch die gesamte Menschheitsgeschichte. Zu einem sehr großen Teil waren es Operationen, die durchgeführt wurden, um die Folgen von Krankheiten, angeborenen Fehlern, Unfällen oder Kriegsverletzungen zu korrigieren. Dabei muss immer bedacht werden, dass die Betäubung oder die Narkose entweder unzureichend oder meist überhaupt nicht vorhanden war.

Eines der ersten Narkosemittel, das schon im antiken Griechenland Anwendung fand, war ein Stoff, der heute wieder im Fokus steht. Der Samen der Hanfpflanze, besser als Cannabis, Hasch oder Marihuana bekannt. Erst im Jahr 1775 wurde das Lachgas entwickelt, dass immerhin dem Zähne ohne Betäubung ziehen ein Ende setzte. Im Jahr 1806 konnte Morphin aus dem Opium der Mohnpflanze gewonnen werden und zur Mitte des 19. Jahrhunderts wurden bereits Äther und Chloroform eingesetzt.

 

Anästhesie

Heute ist die Anästhesie ein eigener Bereich in der Medizin, für den entsprechende Fachärzte ausgebildet werden. Bei großen Schönheitsoperationen ist der Anästhesist ein Teil des OP-Teams und sorgt dafür, dass die Operation nicht nur schmerzfrei verläuft, sondern er oder sie überwacht den Zustand des Patienten. Währenddessen kann sich der Schönheitschirurg auf den eigentlichen Eingriff konzentrieren, ob nun eine Fettabsaugung, eine Nasenkorrektur oder eine Hautstraffung vorzunehmen ist.

Ohne Zweifel profitiert die moderne Schönheitschirurgie wie auch die Allgemeinmedizin von den Erkenntnissen und Erfahrungen der Heilkundigen, der Bader, der Feldscher, der Hebammen und Apotheker der zurückliegenden Jahrhunderte. Kombiniert mit heutiger Medizintechnik, einer profunden Ausbildung der Mediziner sowie den Forschungsergebnissen aus der Wissenschaft ist die Schönheitsoperation ein effektives Werkzeug geworden, um den persönlichen Vorstellungen bezüglich des eigenen Schönheitsideal gerecht zu werden.

 

Fotoquelle: Pixabay

 

 

 

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