Radiage

Mit einer Nasenkorrektur das Aussehen verbessern

„Ein schönes Gesicht gibt Selbstvertrauen. Für viele Menschen spielt in diesem Zusammenhang eine zum Gesicht passende Nase eine große Rolle. Leider sind diesbezüglich nicht alle mit einem Exemplar ausgestattet, welches volle Zufriedenheit schenkt. Mit Hilfe einer Rhinoplastik (Nasenkorrektur) kann es gelingen, dies zu ändern.

Gründe für eine Nasenkorrektur

Zu groß, zu klein, zu dick, zu schmal, zu krumm oder mit einem Höcker versehen – ästhetische Gründe sind häufig Auslöser für die Entscheidung zu einer Nasenkorrektur. Eine als unschön empfundene Nase kann angeboren oder aber auch durch einen Unfall oder eine Krankheit verursacht wurden sein. Mit ihr gehen nicht selten auch psychische Probleme einher. Während beispielsweise eine zu kleine Brust oder schlaffe Oberarme auf den ersten Blick von Außenstehenden nicht gleich erkannt werden, so schaut unser Gegenüber uns in der Regel mitten ins Gesicht und somit auch auf die Nase. Neben ästhetischen Gründen für eine Rhinoplastik können auch funktionelle Einschränkungen für eine Nasenkorrektur sprechen. Ist die Atmung in Folge der natürlichen Nasenform behindert oder führte ein Unfall zu diesem Fakt, so handelt es sich bei der Rhinoplastik um keine reine Schönheitsoperation, sondern um einen notwendigen medizinischen Eingriff.

Beratung und Voruntersuchungen sehr wichtig

Eine Nasenkorrektur stellt allerhöchste Anforderungen an den behandelnden Chirurgen. Ziel ist in jedem Fall eine Nase, welche natürlich aussieht und nicht operiert wirkt. Daneben muss die Nase ihre Funktionen – also Luftanfeuchtung, Lufterwärmung und Luftreinigung – voll erfüllen können. Um die Wünsche und Vorstellungen des Patienten genau zu erörtern und mit dem in Einklang zu bringen, was chirurgisch möglich ist, steht an erster Stelle der geplanten Nasenkorrektur ein ausführliches Beratungsgespräch. Der Arzt begutachtet bei der Voruntersuchung die Form und den Aufbau der Nase und beurteilt die Festigkeit des Knorpels sowie die Dicke der Haut. Mit Hilfe eines Endoskops gelingt es dem Mediziner, das Innere der Nase in Augenschein zu nehmen. So können Polypen oder mögliche Entzündungen erkannt werden. Abschließend erfolgt eine sogenannte Rhinomanometrie, bei der die Druckverhältnisse in der Nase beim Atmen gemessen werden. Damit sich der Patient ein möglichst genaues Bild von den Möglichkeiten einer Nasenkorrektur bilden kann, bieten viele Plastische Chirurgen eine spezielle 3-D-Simulation an. Ebenso wird vor der OP das geplante Verfahren (offene oder geschlossene Rhinoplastik) besprochen.

Geduld in der postoperativen Phase

Bis der Patient seine „neue“ Nase begutachten kann, dauert es eine Weile. Nach der Operation müssen in der Regel für etwa 5 Tage kleine Röhrchen in der Nase sowie im Außenbereich für eine Woche eine Nasenschiene getragen werden. In dieser Phase können noch Schwellungen und kleinere Blutergüsse im operierten Bereich auftreten. Für ca. 8 Wochen ist direkte Sonneneinstrahlung auf das Gesicht zu vermeiden. Auch das Tragen einer Brille muss in dieser Zeit unterlassen werden. Je nach Ausgangssituation und Operationsmethode kann es nach der Korrektur zu Verhärtungen im Nasenspitzenbereich kommen, welche postoperativ bis zu 4 Monaten anhalten können. In der Praxis zeigt sich immer wieder, dass das endgültige Ergebnis einer Nasenkorrektur nicht selten erst nach 9 oder gar 12 Monaten zu beurteilen ist. Mögliche Komplikationen und Besonderheiten der Nachbehandlung werden mit dem Patienten im Beratungsgespräch vor dem Eingriff ausführlich erörtert.

Eine Nasenkorrektur kann ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu mehr Selbstbewusstsein und einem sichererem Auftreten sein. Voraussetzung für ein optimales Ergebnis ist immer der Erfahrungsschatz des Chirurgen sowie eine realistische Einschätzung der jeweiligen Möglichkeiten.

 

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