Methoden zur Hautverjüngung

Ein straffes und jugendliches Hautbild ist in der westlichen Welt ein Idealbild, steht für Jugendlichkeit und Frische. Die Methoden zur Hautverjüngung sind heutzutage vielfältig und lassen sich über diverse Suchmaschinen schnell finden: Microneedling München, Berlin, Hamburg, etc. In der heutigen Zeit sind großflächige Hautstraffungen längst kein bevorzugtes Mittel mehr, um die Haut zu verjüngen.

Trend Microneedling

Beim Microneedling handelt es sich um einen wahren Trend, der in immer mehr Kosmetikstudios Einzug hält. Diese Behandlung wird auch als Mesotherapie bezeichnet und hat ihren Ursprung in Hollywood. Das Ergebnis der Behandlung ist ein frisches und verjüngtes Hautbild. Diese kosmetische Behandlung wird entweder von der Kosmetikerin oder Dermatologen (Hautärzten) durchgeführt. Besonders empfehlenswert ist diese Behandlung bei „Problemhaut“, also bei ersten Falten, schlaffem Bindegewebe oder einem müden und erschöpften Hautbild. Die Haut wird dabei besonders in der oberen Hautschicht gereizt und soll somit Kollagen, Hyaluronsäure und Elastin produzieren und abgeben. Dadurch wirkt das Hautbild verjüngt, frisch und straff. Mit einem Dermaroller, der mit kurzen und vielen dünnen Nadeln ausgestattet ist, wird in die oberste Hautschicht gestochen. Doch keine Angst, die Nadeln dringen lediglich 0,5 mm in die Haut ein, senden aber zugleich das Signal „Verletzte Haut- Reparatur notwendig“. Somit werden die oben genannten Stoffe ausgeschüttet. Selbst Dehnungsstreifen oder Narben können mit dieser Behandlung verschwinden- allerdings sind hier mehrere Sitzungen notwendig. Die Behandlung ist relativ schmerzlos, zudem wird die Haut „offener“ für anschließende Pflegeprodukte und nimmt diese besser auf. Die Kosten müssen im Allgemeinen selbst vom Anwender getragen werden.

Das Fruchtsäure-Peeling

Eine weitere Methode, die keiner Operation bedarf, ist das Fruchtsäure-Peeling. Hier soll die Haut spürbar verjüngt und kleine Fältchen gemindert werden. Das Peeling trägt vor allem teilweise die obere Hautschicht ab und regt die Haut zur Bildung von Kollagen an. Grundlage dieser chemischen Peelings bildet vor allem die Glykolsäure, die aus Zuckerrohr oder unreifen Trauben extrahiert wird. Bei Hautproblemen wie großen Poren oder einer unreinen Haut kann das Peeling ebenfalls helfen, da Poren verfeinert und minimiert werden. Eine effektive Verjüngung der Haut wird zudem erreicht, in dem die Fruchtsäure die Zellteilung der Haut anregt. Feuchtigkeit wird vermehrt gespeichert, so dass die Haut „praller“ aussieht. Diese Art des Peelings ist chemisch und wird von Dermatologen oder versierten Kosmetikerinnen durchgeführt. Verbleibt das Peeling zu lange auf der Haut, können Verätzungen und Irritationen entstehen. Ist die Haut sehr empfindlich, können auch einzelne Partien (Stirn, Kinn) behandelt werden, so dass die restliche Haut geschützt wird. Die beste Zeit ein solches Peeling durchzuführen ist der Winter, da nach der Behandlung die Sonne einige Zeit gemieden werden sollte. Wird das Peeling dennoch in der Sommerzeit gemacht, sollte ein hoher Lichtschutzfaktor (50) bei der Sonnencreme verwendet werden. Zudem wird vor der eigentlichen Behandlung oft eine Vorbereitungszeit von zwei Wochen empfohlen, in der die Haut langsam an das Peeling gewöhnt werden soll. Die Behandlung verläuft relativ angenehm, da die Haut im Vorfeld an das Peeling gewöhnt wurde.

Je nach Behandlungsplan werden mehrere Sitzungen veranschlagt, dazwischen mehrere Wochen Abstand. Die Kosten für das Fruchtsäure-Peeling werden nicht von der Krankenkasse übernommen und müssen selbst getragen werden. Auch in der Apotheke oder im Drogeriemarkt finden sich Fruchtsäure-Peelings. Allerdings in einer geringeren Dosis, da höher dosierte Anwendungen nur der Arzt oder das kosmetische Personal durchführen darf. Nach den ersten zwei Tagen kann bereits ein erster Erfolg sichtbar sein, da dann die oberste Hautschicht abgeschält wurde.

 

Fotoquelle: Pixabay

 

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