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Haartransplantation Methoden – interessante Fakten

Gründe dafür, dass das Haarkleid schwindet gibt es viele. Bei den meisten Betroffenen handelt es sich um erblich bedingten Haarausfall. Bei kommt es durch eine Überempfindlichkeit gegen eine Spezialform des Hormons Testosteron zu verkürzten Haarwuchszyklen. Schließlich stellen die Haarwurzeln ihre Produktion komplett ein. Die Ursachen für kreisrunden Haarausfall hingegen sind immer noch nicht vollständig geklärt. Mediziner gehen davon aus, dass es sich dabei um einen Defekt des Immunsystems handelt. Diese Form tritt sowohl bei jungen als auch bei älteren Menschen aus.

Für diffusen Haarausfall sind die Ursachen ganz unterschiedlich. Frauen leiden vor allem in Zeiten von starken hormonellen Schwankungen wie während der Pubertät oder bei einer Schwangerschaft darunter. Auch Vitamin- und Nährstoffmangel im Rahmen einer Diät können dazu führen. Da Haarausfall weitreichende Auswirkungen auf die psychische Gesundheit hat, versucht man schon seit Jahrhunderten, dem Problem Herr zu werden wie ein Ausflug in die Geschichte von Haartransplantationen zeigt.

Seit wann gibt es Haartransplantationen?

Überlieferungen belegen, dass bereits im 18. Jahrhundert rund um das Thema Haartransplantation experimentiert wurde. Damals versucht man allerdings, Tierhaare auf Menschenkörper einzusetzen. Das Resultat war aufgrund der unterschiedlichen Beschaffenheit eher bescheiden. Dr Okuda aus Japan gilt als Vorreiter heute noch verwendeter Techniken. Er forschte ursprünglich, um Brandopfern wieder zu vollem Haar zu verhelfen. Dazu entwickelte er das Punch Verfahren, um Zuge dessen gesamte Haarbüschel verpflanzt wurden. Diese Technik hatte bereits Erfolg, das Haarwachstum setzte bei den Probanden ein. Nach diesen ersten Erfahrungen im Jahr 1939 kam mit der Entwicklung des Micrograft Verfahrens der nächste Meilenstein. Dabei wurden deutlich weniger Haare entnommen und in ellipsenförmigen Hautstreifen verpflanzt. 1959 entwickelte der Brasilianer Carlos Oscar Uebel die Stripe Technik. Diese Technik gilt als Vorreiter der späteren FUT Methode. Dabei wurden Haarstreifen aus dem bestehenden Haarkranz am Hinterkopf entnommen und an kahle Stellen versetzt.

FUT Methode – die Vor- und Nachteile

Die Methoden der Haartransplantation haben sich in den folgenden Jahrzehnten immer weiter entwickelt. Bei der FUT Methode (auch Streifenmethode genannt) entnehmen die Experten einen behaarten Streifen. Meistens befindet sich dieser bei Menschen mit erblich bedingtem Haarausfall am Hinterkopf. Nach der Entnahme werden die Haarstreifen in einer speziellen Lösung präpariert. Mittlerweile werden im Empfangsbereich Löcher oder Kanäle angebracht, wo die Haarwurzeln verankert werden sollen. Anders als bei der später vorgestellten FUE Technik erfolgt dieser Eingriff in einem kürzeren Zeitrahmen. Die Methode eignet sich auch bei großflächigem Haarausfall, da schneller gearbeitet werden kann. Allerdings ist sie auch mit einigen Nachteilen verbunden:

  • Da im Spenderbereich ganze Haarstreifen entnommen werden, kommt es zu einer Narbenbildung. In manchen Fällen sind diese permanent und noch Jahre nach dem Eingriff zu sehen. Allerdings werden die Narben in der Regel vom Haupthaar überdeckt
  • Außerdem ist die Erfolgsquote nicht ganz so hoch
  • Dank der relativ großen Wunde ist während der Heilungsphase mit Schmerzen oder zumindest mit Überempfindlichkeit zu rechnen.
  • Der Heilungsverlauf ist langsamer, es dauert länger bis die Betroffenen wieder voll fit sind

Die FUT Technik kommt allerdings heute auch deswegen noch zum Einsatz, weil sie günstiger ist als andere Methoden. Immerhin dürfen sich Betroffene von den Krankenkassen keine Zuschüsse erwarten. In der Regel muss für eine Haartransplantation – egal in welcher Technik – selbst bezahlt werden.

Neue Haartransplantation Methode: Die FUE Technik

Die FUE Technik basiert auf dem Wissen, dass Haarfollikel in Gruppen wachsen. Bei dieser Art der Haartransplantation werden Grafts entnommen. Darunter versteht man jeweils 2 bis 4 Haare, die auf natürliche Weise zusammen wachsen. Der Preis für diese Art der Haarverpflanzung richtet sich nach der Anzahl der verpflanzten Grafts. Diese Technik ist deutlich schonender. Da es jedoch zu einer Einzelentnahme kommt, ist sie auch deutlich zeitaufwendiger wie die FUT Technik. Bei der FUE Technik entnehmen Experten zunächst die Grafts aus dem Spenderbereich. Nach der Aufbereitung in einer speziellen Nährlösung werden sie im Empfängerbereich eingesetzt. Heute werden ganz moderne Geräte dafür eingesetzt: Die Vorteile der Saphire Technik sind, dass man mit diesem innovativen Gerät besonders präzise arbeiten kann. Beim Einsetzen der Haarfollikel kann der Profi die Wuchsrichtung festlegen. Somit ist das Ergebnis nach dem Eingriff natürlicher. Die DHI Haartransplantation Methode benötigt keine Kanäle im Empfängerbereich, um die Grafts einzusetzen. Bei diesem Hilfsmittel handelt es sich um einen Stift, der punktgenaues Arbeiten zulässt. Damit setzen die Experten der Haarklinik jeden Graft einzeln ein. Da es zu keinen Schnitten kommt, sind die Schmerzen minimal. Zufriedene Kunden berichten, dass nur ein kleines Zupfen an der Kopfhaut zu spüren ist. Punkte sammeln die neuen Werkzeuge in der Haarverpflanzung außerdem, weil sie die Heilungsdauer deutlich verkürzten. Es entstehen keinerlei Narben und die Erfolgschancen sind äußerst vielversprechend. Nach einigen Wochen sprießen bereits die ersten Haare und nach weiteren Monaten ist das natürlich wirkende Endresultat zu sehen.

 

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