Pollenallergie - 7 Tipps wie man allergische Reaktionen vermeidet oder vermindert
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19. März 2009

Leiden Sie auch unter einer Pollenallergie? In Deutschland sind ca. 16% der Bevölkerung betroffen. Der sogenannte Heuschnupfen wird durch den Blütenstaub von Sträuchern, Bäumen, Gräsern, Getreide und Kräutern ausgelöst. Wenn die Pollen mit den Schleimhäuten am Auge oder in der Nase in Berührung kommen, löst der Körper bei Pollenallergikern eine entsprechende Reaktion aus, die häufig mit folgenden Beschwerden einhergeht:

  • Bindehaut-Entzündung mit geröteten, juckenden und tränenden Augen und erhöhter Lichtempfindlichkeit.
  • Niesattacken mit starker wässriger Sekretion und Laufen der Nase oder Verstopfung der Nase durch Anschwellen.
  • Juckreiz der Schleimhäute mit Kratzen im Rachenbereich.
  • Asthma-Anfälle.

Wie lassen sich diese allergischen Reaktionen und die Beschwerden nun am besten vermeiden oder vermindern?

Die folgenden 7 Tipps haben sich bewährt. Sie zielen auf ihr Verhalten in verschiedenen Lebensbereichen. Sie können sie in der Regel einfach in ihr Alltagsleben "einbauen". Ihre Befolgung kostet nichts und hilft ihnen, ihre Ausgaben für Heuschnupfen-Medikamente zu senken.

  • Lüften: Auf dem Land herrscht die höchste Pollendichte morgens zwischen 4.00 und 6.00 Uhr. In dieser Zeit sollten Fenster geschlossen bleiben. Die beste Zeit zum Lüften ist abends zwischen 19.00 und 24.00 Uhr.
    In der Sadt herrscht die Pollendichte morgens zwischen 6.00 und 8.00 Uhr am geringsten. Abends zwischen 18.00 und 24.00 Uhr ist die Konzentration der Pollen am höchsten.
  • Innenräume: Die Wohnung möglichst staub- bzw. pollenfrei halten. Täglich staubsaugen, um Pollen auf Möbeln und Teppichen zu entfernen. Fenster während den Zeiten mit hoher Pollendichte geschlossen halten. Schlafzimmerfenster sollten grundsätzlich geschlossen bleiben. Ihre Möbel sollten sich feucht reinigen lassen. Staubfänger, wie z.B. Wandteppiche, haben in Allergikerhaushalten nichts verloren. Verrauchte Räumen sollten vermieden werden, da die Atemwege hierdurch zusätzlich gereizt werden. Ebenso Hallenbäder mit chloriertem Wasser.
  • Garten: Der Rasen sollte immer kurz geschnitten sein, damit das Gras nicht blühen kann und die Produktion der Pollen vermieden wird. Sie sollten den Rasennicht selbst mähen, da beim Schneiden des Grases ein Pflanzensaft austritt, der den Pollen verwandte Allergene enthält.
  • Freizeit im Freien: An sonnigen, windigen Tagen sollten längere Aufenthalte im Freien auf Wiesen und Feldern vermieden werden. Ein Spaziergang im Laubwald ist besser als einer im Nadelwald, weil die Blätter einen Teil der Pollen aus der Luft filtern. Campingurlaub, Picknicks, Gartenarbeiten und Rasenmähen während der Zeiten mit hoher Pollendichte vermeiden. Den Urlaub bessesr auf Inseln, am Meer oder in Hochgebirgslagen verbringen, weil dort die Luft pollenarm ist.
  • Auf das Wetter achten: Bei Regen steigt die Konzentration der Pollen in der Luft in der ersten halben Stunde deutlich an, da der Regen die in größeren Höhen schwebenden Pollen in tiefere Luftschichten drückt. Nach dem Regen haben sich die Pollen auf dem Boden angereichert, und die Beschwerden lassennach. Niedrige Temperaturen und längerandauernder Regen verhindern den Pollenflug ganz. Bei Windstille fliegen keine Pollen, bei starkem Wind werden die Pollen in der Luft verteilt und die Pollenkonzentration sinkt. Schwacher Wind dagegen wirbelt die Pollen auf und kann so die Beschwerden verstärken.
  • Körperpflege, Kleidung, Accessoires: Möglichst vor dem zu Bett gehen die Haare waschen, um die Ablagerung der Pollen auf dem Kopfkissen zu vermeiden. Die Kleidung, die man draussen getragen hat, am bestem fern vom Schlafzimmer ablegen, um keine Pollen hineinzutragen. Tragen Sie eine Sonnenbrille, um Augenbeschwerden zu lindern.
  • Ernährung: Vorsicht bei Honig und Kräutertee, da sie evtl. Pollen enthalten. Vorsicht ist auch beim beim Verzehr von Obst und Gemüse geboten , denn 50% der Pollenallergiker neigen zu Kreuzallergien auf entsprechend botanisch verwandte Lebensmittel. So reagieren z.B. Menschen mit Birkenpollenallergie oft auch bei rohen Äpfeln, Nüssen oder Erdbeeren allergisch. Abhelfen kann man bei Äpfeln noch, indem man die Äpfel kocht und dan zum Beispiel zu Mus verarbeitet. Bei anderen Nahrungsmitteln, die Allergien auslösen, hilft kochen leider nicht. Die folgende Abbildung gruppiert eine Reihe von Nahrungsmitteln danach, ob sie für Pollenallergiker eher ein Risiko bedeuten könnten, oder eher gut bekömmlich sein dürften. Sie kann insofern Anhaltspunkte für die Gestaltung ihres Speiseplans liefern. Da allergische Reaktionen jedoch individuell verschieden ausfallen könnnen, erhebt die vorgenommene Gruppierung keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit.