Natürlich verhüten IV
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08. September 2008

Im vierten und vorerst letzten Teil der Beitragsreihe zum Thema "Natürlich verhüten" geht es um die Vasektomie, die Sterilisation beim Mann. Bei den in den Beiträgen I. bis III. gezeigten Wegen, natürlich zu verhüten, kann ein gewisses "Rest-Risiko" wohl nicht ganz ausgeschlossen werde.

Wollen sie als Paar total "auf Nummer Sicher" gehen, sollten Sie ernsthaft überlegen - sofern kein Kinderwunsch (mehr) besteht, ob eine Vasektomie in Frage kommt.

Dieser Eingriff kann heutzutage ambulant in knapp 30 Minuten durchgeführt werden.

Dazu wird nach Desinfektion und örtlicher Betäubung die Haut an der Stelle geöffnet, wo die beiden Samenleiter vom Hoden in den Penis übergehen. Aus den Samenleitern wird ein kleines Stück herausgetrennt. Danach werden die Enden zugenäht und/oder "verlötet", der winzige Schnitt in der Haut wird verschlossen.

Doch Vorsicht: Man(n) ist nach der Vasektomie oft noch für eine ganze Zeit zeugungsfähig!

Das liegt daran, dass sich hinter  bzw. vor der Stelle an welcher der Eingriff erfolgte noch reichlich befruchtungsfähige Samenfäden aufhalten können. Diese müssen erst ausgestoßen werden. Deshalb wird nach ein paar Monaten per Samenprobe geprüft, ob alle Samenzellen ausgetreten sind, oder nicht. Bis zu dieser Zeit sollten Sie weiterhin normal verhüten.

Der Umfang des männlichen Ejakulates verändert sich nicht. Beim Orgasmus ist die ausgestoßene Flüssigkeitsmenge nach einer Vasektomie genau so groß wie vorher. Sie enthält immer noch das Prostatasekret, das auch vorher einen Großteil des Ejakulates ausmachte. Bloss Samenzellen sind nicht mehr darin enthalten. Es gibt daher keinen Grund zur Angst vor Potenzproblemen. Eine Vasektomie hat keinen negativen Einfluss auf die Sexualität.

Im Gegenteil. So mancher Mann berichtet Erstaunliches danach. Insbesondere die Partnerin ist nach einer Vasektomie oftmals völlig enthemmt, muss sie doch keine ungewünschte Schwangerschaft mehr befürchten.