Natürlich Verhüten III
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05. September 2008

Im dritten Beitrag in der Reihe "Natürlich verhüten" geht es um die mexikanische Pflanze Yam, auch als Yam Wurzel oder Yamswurzel bekannt.

Für die verhütende Wirkung der Yam Wurzel oder Yamswurzel gibt es zwei unterschiedliche Erklärungsversuche.

Zum einen nimmt mam an, das die Yamswurzel die Gestagene im Körper der Frau quasi nachahmt, so dass die Spermien nicht zu ihrem Ziel finden. Wenige Stunden nach dem Eisprung verändert sich der Zervixschleim, so dass Spermien ihn nicht mehr durchdringen können.

An den fruchtbaren Tagen der Frau weist er dagegen eine spermien-freundliche Konsistenz auf. Das für diese Veränderung verantwortliche Hormon heisst "Gestagen".

Zum anderen wird im Hinblick auf die verhütende Wirkung der Yamswurzel angenommen, dass die regelmäßige Einnahme der Pflanze zum Aufbau eines vom Zervixschleim unabhängigen Filmes führt, der sich sowohl an der Scheidenwand, als auch im Muttermund und in der Gebärmutter befindet. Dieser Film überlagert den Zervixschleim und die Spermien gleiten daran ab. Bei der Verhütung mittels der Yamswurzel word also weder die Eireifung, noch der Eisprung manipuliert.

Daher gilt ihre Einnahme als natürliche Form der Empfängnisverhütung.

Im Gegensatz zur Anti-Baby-Pille bleibt zudem der naturgegebene Menstruations-Zyklus erhalten.

Die verhütende Wirkung der Yamswurzel beruht zum einen auf dem auch von der Schulmedizin für die Pille isolierten Wirkstoff Diosgenin, zum anderen auf dem Zusammenspiel aller Inhaltsstoffe der gesamten Pflanze. Deshalb muss die Yamswurzel unbedingt vollständig, unverändert und in reiner Form eingenommen werden, wenn sie verhütend wirken soll.

"Komplett-Schutz" durch den Verzehr der Yamswurzel errreicht man nach ca. neu bis elf Wochen regelmäßiger Anwendung.

Wird die Einnahme nach dieser Zeit einmal vergessen, so wird dadurch die verhütende Wirkung nicht aufgehoben.