Kennen Sie die Frühlingshormone?
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04. März 2008

Auch wenn es im Moment eher nach Winter aussieht, der Frühling kommt. Und mit ihm das grosse Gähnen.

Frühjahrsmüdigkeit befällt nicht nur Wetterfühlige. Knapp die Hälfte der Menschen in Regionen mit starken jahreszeitlichen Temperaturschwankungen ist betroffen.

Die Symptome fallen unterschiedlich aus: Einige fühlen sich einfach abgeschlagen, andere leiden unter Kreislaufschwäche, starken Stimmungsschwankungen oder Schlaflosigkeit.

Schuld an der Misere sind die Hormone Serotonin und Melatonin.

Das "Schlaf-Hormon" Melatonin sorgt während der kalten und dunklen Jahreszeit für erholsamen Schlaf. Zum Kälteschutz sinkt außerdem die Körpertemperatur ein wenig, und der Blutdruck steigt. Mit den ersten Frühlings-Sonnenstrahlen steigt die Körpertemperatur, die Blutgefäße weiten sich und der Blutdruck sinkt.

Zugleich regen die Lichtreize die Serotonin-Produktion an. Das "Stimmungs-Hormon" benötigt jedoch einige Zeit, bis es das Melatonin verdrängt hat und wir frisch in den Frühling starten können.

In der Steinzeit war diese biologische Hormon-Abfolge überlebenswichtig – für Jäger und Sammler.

Heute ist sie eher eine Qual für uns.

Kann es doch Tage oder Wochen dauern, bis sich unser Körper umstellt.

Wie können wir unseren Organismus dabei unterstützen?

Viel Bewegung, am besten an der frischen Luft, und vitaminreiche Ernährung helfen uns dabei, schnell in Schwung zu kommen.

Besonders wichtig ist es, so viel Tageslicht wie möglich zu tanken, damit der Serotonin-Pegel steigt.

Aber Vorsicht: hält die Müdigkeit trotz allem an, und fühlen Sie sich wochen- oder gar monatelang antriebslos und deprimiert, so sollten

Sie besser ihren Arzt aufsuchen.