Keine Chance der November-Depression
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06. November 2008

Der November ist wohl der meistgeshasste Monat des Jahres.

Kein Wunder. Regen, Nebel, graue Tristesse, finstere Morgen und frühe Abenddämmerung - da kommt wenig Freude auf.

Im Gegenteil, das nasskalte Wetter und der Lichtmangel schlagen vielen Menschen aufs Gemüt

Ungefähr 10 % der Menschen versetzt der November in Depressionen, für ca. 3 bis 4 % ist die Dunkelheit sogar so belastend, dass sie nicht arbeiten können. Der November macht schlichtweg krank.

Die November- oder auch Herbst/Winterdepression ist bei Ärzten eine anerkannte Glossar InfoDiagnose.

Wer wiederholt und mehr als 14 Tage lang ernsthaft verstimmt ist, unter Antriebslosigkeit leidet, keinen Schwung hat, sich zurückzieht, viel schläft und oft vermehrten Appetit hat, gilt als krank.

Diese Reaktion auf die "Dunkelheit" ist eigentlich eine "natürliche": Im Frühling und Sommer erwachen unsere Lebensgeister, im Herbst, wenn Tiere sich z.B. auf den Winterschlaf vorbereiten, fährt der Organismus die Aktivitäten herunter.

Derartige Ruhephasen stehen jedoch in krassem Gegensatz zu unserem hektischen und forderndem (Arbeits-)Alltag.

Doch die Seelenpein der dunklen Tage läßt sich zumindest lindern:

  • den November einfach als Sch...-Monat akzeptieren
  • mindestens ein halbe Stunde pro Tag im freien verbringen (z.B. in der Mittagspause), Licht tanken und sich bewegen
  • gönnen Sie sich ruhig mal etwas Schokolade als kulinarischen Stimmungsaufheller (je höher der Kakaogehalt, umso besser die Wirkung).

Hilft alles nichts und man fühlt sich nicht besser, sollte man sich aufraffen und zum Arzt gehen.

Der kann unter Umständen mit Medikamenten gegen das Stimmungstief helfen.

Oder er verordnet eine Lichttherapie.

Denn Licht hellt das Gemüt auf, wenn mindestens 2500 Lux auf der Netzhaut ankommen (entspricht in etwa der Helligkeit von 2500 Kerzen).

Dafür gibt es spezielle Lampen, die kein schädliches UV-Licht aussenden.

Eine halbe Stunde täglich vor einer solchen Lampe - am besten morgens - kann die Depression schon in 3 bis 4 Tagen vertreiben.

Medikamente können das Leiden dagegen in der Regel erst nach 10 bis 14 Tagen mildern.