Hanf tut ihnen gut
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27. Dezember 2007

Hanf feiert etwa seit Mitte der 90er Jahre ein Comeback als nachwachsender Rohstoff und Lieferant für hochwertige Fasern und Samen. Hanfsamen gehören zu den ernährungsphysiologisch hochwertigsten Ölfrüchten. Dem Nutzhanf wird daher eine große Zukunft als Samen- und Ölpflanze prohezeit. Was aber macht Hanfsamen und Hanföl eigentlich so wertvoll für uns?

Hanföl ist eines der gesündesten Pflanzenöle überhaupt.

Denn Hanföl ist besonders reich an den für unserern Organismus lebenswichtigen mehrfach ungesättigten Fettsäuren (ca. 90%). Besonders der hohe Anteil der essenziellen Fettsäuren Linolsäure (50 - 70%) und Alpha-Linolensäure (15 - 25%) ist beachtlich. Kommt doch gerade die Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure nur in sehr wenigen Speiseölen in solch hohen Mengenanteilen vor. Hanföl ist durch seine insgesamt ausgewogene Fettsäurezusammensetzung daher eines der wertvollsten Speiseöle überhaupt. Schon 15 bis 20 Gramm Hanföl genügen, um unseren Tagesbedarf an den wichtigsten essenziellen Fettsäuren abzuzudecken. In den Speiseplan integriert, schützt Hanföl vor einer Reihe von Stoffwechsel-, arteriosklerotischen Gefäß- und dadurch insbesondere erzkreislauferkrankungen, die auch auf einen zu hohen Anteil gesättigter und Trans-Fettsäuren in der Ernährung zurückgeführt werden.

Zusätzlich hat Hanf eine Reihe therapeutischer Anwendungen. So hat etwa Alpha-Linolensäure als Omega-3-Fettsäure mit Fischöl vergleichbare Wirkungen und kann deshalb bei Herzkreislauferkrankungen und chronischen Entzündungen therapeutisch eingesetzt werden. Aufmerksamkeit als Therapeutikum verdient insbesonders ein weiterer Inhaltsstoff: Hanf gehört zu den seltenen Ölpflanzen, deren Samen Gamma-Linolensäure (GLA) enthalten (2-4%). Mangelt es an Gamma-Linolensäure, die beim gesunden Menschen im Körper aus Linolsäure gebildet wird, kann das zu schweren Stoffwechselerkrankungen führen. Wird in solchen Fällen Gamma-Linolensäure eingenommen, können verschiedene Krankheitszustände positiv beeinflusst werden. Hierzu zählen die Neurodermitis, das prämenstruelle Syndrom, die rheumatoide Arthritis und die diabetische Neuropathie - um nur die wichtigsten Anwendungsgebiete zu nennen.

Doch Hanf wirkt nicht nur von innen positiv. Der Einsatz in der Kosmetik hat eine jahrtausende alte Tradition. Denn die in Hanföl enthaltenen ungesättigten Fettsäuren haben auch sehr gute hautpflegende Eigenschaften. Verhindern sie doch übermäßigen Feuchtigkeitsverlust, Austrocknen und Aufspringen der Haut. Hautlipide können teilweise wiederhergestellt werden.

Fazit: Hanf tut ihnen auf ganzer Linie gut!