Deutsche wollen weniger Stress in 2009
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12. Januar 2009

Unser Volk ist schwer im Stress. Drum will es davon weniger. Angesagt ist stattdessen mehr Zeit für Familie und Freunde. Diese guten Vorsätze nimmt sich mit 60% die Mehrheit der Deutschen für 2009 vor.

Dass diese Vorsätze nicht nur utopische Wünsche sind, zeigt zudem eine bundesweit unter mehr als 3.000 Befragten durchgeführte Umfrage im Auftrag der DAK.

So gab jeder Zweite (51%) an, seine Vorsätze für dieses Jahr mehrere Monate gehalten zu haben.

Besonders willensstark scheinen dabei vor allem die Nordlichter in Mecklenburg-Vorpommern (66%) und Hamburg (64%) zu sein.

Jüngere besonders im Stress

Vor allem junge Menschen zwischen 18 und 29 Jahren möchten in 2009 mehr Zeit mit Familie und Freunden verbringen (70%) und Stress vermeiden oder abbauen (64%).

Regionale Unterschiede werden ebenfalls deutlich: 69% der Niedersachsen möchten ihr Leben künftig stressfreier gestalten, in Hamburg sind es „nur“ 56%.

Nanu, das klingt ja fast als gäbe es auf dem Land mehr Stress als in der Stadt?

Die Frauen wünschen sich vor allem mehr Zeit für sich selbst (57%).

Sparen als guter Vorsatz

Auch die Finanzkrise schlägt sich in den guten Vorsätzen 2009 nieder. So nimmt sich knapp jeder zweite (48%) der 18- bis 29-Jährigen und 42% der 30- bis 44-Jährigen vor, künftig sparsamer zu sein.

Job und Alltag als Stressoren

Bereits in der letztjährigen DAK-Befragung kam heraus: Stressor Nummer eins ist der Job. eder zweite Befragte gab Ende 2007 an, unter Zeitdruck im Beruf zu leiden, bei den 18- bis 29-Jährigen waren davon sogar 66 Prozent betroffen. Auch die Zeit abseits vom Beruf löst bei vielen Hektik aus. Stress im Alltag (42%) und Ärger in der Familie (40%) rangierten direkt hinter beruflichen Zwängen.