Bonbons

Süsses oder Saures – Nasch-Steuer oder besser gleich Naschverbot?

Nasch-Steuer? Fett-Steuer? Hallo? Wir haben bereits Mai! Auch wenn das Wetter zur Zeit eher an April gemahnt – es kann sich also bei der Forderung namhafer Fachpolitiker von CDU und SPD nicht um einen April-Scherz gehandelt haben.

Nasch-Steuer? Fett-Steuer? Hallo? Wir haben bereits Mai! Auch wenn das Wetter zur Zeit eher an April gemahnt – es kann sich also bei der Forderung namhafer Fachpolitiker von CDU und SPD nicht um einen April-Scherz gehandelt haben.

Rauchen die Leute etwa weniger wegen der Nikotin-Steuer? Läßt sich ein Alkoholiker etwa durch die Alkoholsteuern vom Saufen abhalten? Willkommen in Absurdistan.

So manch ein Politiker und Gesundheitsfunktionär scheint selbst bereits Opfer langjähriger Fehlernährung zu sein, zeugen derartige Forderungen doch nicht gerade vom übermäßigen Genuß von „Brain-Food“.

Erkennbar wird hier aber auch das Muster, aus legalisierten „Drogen“ Einnahmen für den Staatshaushalt zu kreiren. Betrachtet man die Sache einmal „nüchtern“, so sind Zucker– und Fettsüchtige letzlich doch nichts anderes als Drogenabhängige. Ein Nasch- und Fettverbot analog zum Verbot anderer „harter“ Drogen scheint aber derzeit – nicht zuletzt mit gierigem Blick auf das Steuersäckel – offenbar nicht in Frage zu kommen. Auch eine Kriminalisierung der Naschkatzen scheint wenig opportun. Wie heilt man also Nasch- und Fettsüchtige? Tut sich am Ende hier ein neuer Therapiemarkt auf? Gibt es Ersatzdrogen? Müßte man die Lebensmittelindustrie stärker (be)steuern?

 

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