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Zahnaufhellung
Zahnaufhellung / Bleaching
Haut altert, Haare ergrauen und auch Zähne verändern mit zunehmendem Alter ihre Farbe. Zudem lagern sich Kaffee, Tee, Rotwein und Tabak mit der Zeit im Zahnschmelz ab und lassen Zähne vergilben. Auch tote Zähne oder solche, die eine Wurzelbehandlung hatten, können sich verfärben.
Wer eine konsequente Zahnpflege betreibt, kann selbst viel für ein attraktives weißes Lächeln tun. Reicht das nicht aus, hilft
Bleaching.
In jedem Bleichmittel für die Zähne ist Wasserstoffperoxid (H2O2) bzw. dessen Vorstufe Carbamidperoxid enthalten. Es setzt im Zahnschmelz Sauerstoffradikale frei, die Farbstoffe im Zahn chemisch verändern. Deren farbgebende Wirkung wird dadurch aufgehoben und die Zähne wirken heller. Bei sachgemäßer Anwendung ist Bleaching wirkungsvoll und substanzschonend.
Der Zahnarzt deckt bei dieser Behandlung den Zahnfleischrand schützend ab und gibt das hoch konzentrierte Aufhellungsgel auf die Zähne. Licht (z.B. LED-Speziallampen) bzw. Wärme können die Wirkung intensivieren. Nach 15 bis 30 Minuten, in denen der Zahnarzt ständig anwesend sein sollte, wird das Bleichgel entfernt. In den meisten Fällen sind zwei bis drei Behandlungen im Abstand von zwei Wochen ausreichend. Mit dieser Methode sind Aufhellungen um bis zu acht Farbstufen möglich, eine anschließende Fluoridierung ist angeraten. Auch eine Kombination aus Praxis- und Homebleaching ist möglich. Der Patient wird ein Mal in der Praxis behandelt und trägt anschließend eine Woche zuhause eine Schiene. Bei der Walking-Bleach-Technik, zur Behandlung abgestorbener oder wurzelbehandelter Zähne, bringt der Zahnarzt das Bleichmittel direkt in den Zahn ein und verschließt die Öffnung provisorisch für einen oder mehrere Tage.




