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Füllungen und Inlays
Füllungen und Inlays - Methoden
Füllungen
Der Zahnarzt entfernt die beschädigte Substanz, versorgt ggf. den Zahnnerv und verschließt den Zahn direkt mit plastischem, also formbaren Material (
Amalgam, Glasionomer-Zement, Composite). Das Amalgam wird von Ärzten für seinen günstigen Preis und seine Haltbarkeit (mehr als zehn Jahre) gelobt.
Gleichzeitig belastet es den Körper nachweislich mit Quecksilber, die die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde aber als gering einstuft. Kunststoff-Füllungen (Composite) zu verkleben, verlangt größte Sorgfalt, da der Zahn für ein optimales Ergebnis absolut trocken sein muss – was schon wegen der Feuchtigkeit in der Atemluft schwierig ist. Außerdem schrumpft das Material, weshalb der Arzt beim Füllen schrittweise dünne Schichten, die einzeln mit blauem Licht gehärtet werden, auftragen muss. Dabei können winzige Spalte entstehen.
Composite gilt als nicht sehr langlebig (zwei, maximal fünf Jahre).
Inlays
Die Herstellung eines Inlays gestaltet sich im Gegensatz zu herkömmlichen Füllungen aufwändiger. Dafür kommt ein Keramik-
Inlay dem Ziel, vom echten Zahn später nicht mehr unterschieden werden zu können, aber auch am nächsten. Beim Zahnarzt wird ein präziser Abdruck des Lochs genommen und die Zahnfarbe anhand einer Farbtabelle genau bestimmt. Der Zahntechniker fertigt aus dem Abdruck ein Modell, auf dem maßgeschneidert die Einlagefüllung aus Keramik oder Gold hergestellt wird. Je nach
Indikation lassen sich Material und Verfahren individuell bestimmen. Wenn der Patient zu seinem zweiten Termin erscheint, kann das fertige Inlay in den Zahn integriert werden. Das Resultat ist ein perfekt rekonstruierter Zahn, der weder in Form bzw. Optik noch in Funktionalität vom Original zu unterscheiden ist. Sowohl Gold- als auch Keramik-Inlays sind extrem langlebig: Nach heutigem Wissenstands halten sie 15 Jahre und länger.
CEREC, CEramic REConstruction
Mit diesem Verfahren lässt sich maßangefertigter, vollkeramischer Zahnersatz direkt in der Zahnarztpraxis, computergestützt und sofort herstellen. Inlays, Onlays , Teilkronen und Veneers für den Front- und Seitenzahnbereich sind damit machbar. Vorteile für den Patienten: keine Abdrücke, kein Provisorium, oft ist alles in nur einer Sitzung erledigt. Die CEREC-Messkamera erstellt eine 3D-Aufnahme des betroffenen Zahns, das Inlay wird am Bildschirm erstellt. Dann arbeitet die Schleifeinheit innerhalb weniger Minuten aus einem vorgefertigten Keramikblock das gewünschte Stück heraus. Anschließend wird es eingesetzt und angepasst.




