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Ohrenkorrektur
Ohrenkorrektur - Vorbereitung, Operation, Nachsorge
Vorbereitung auf die Ohrenkorrektur
Die OP erfordert keine spezielle Vorbereitung, jedoch sollte auch hierbei ca. zehn Tage lang auf Schmerzmittel verzichtet werden, insbesondere wenn diese blutverdünnend wirken und damit eine Nachblutung verursachen könnten. Ein breites, weiches Stirnband sollte vorhanden sein, um dieses ggf. nach der OP über den Ohren tragen zu können.
Dauer der Operation
Die Dauer der OP beträgt ca. eine Stunde. Sie kann unter Lokalanästhesie oder in Vollnarkose durchgeführt werden und erfolgt in Rückenlage mit leicht erhöhtem Kopf. Für die örtliche Betäubung ist ein kleiner Einstich hinter den Ohrläppchen nötig, zusätzlich wird die Haut in der Ohrmuschel betäubt. Die Hautschnitte und Nähte sind nicht zu spüren, das Einschleifen des Knorpels verursacht ein summendes Geräusch. Bei beidseitigen Eingriffen wird erst die eine Seite fertig gestellt, dann erfolgt der Eingriff am anderen Ohr. Nach der Formung und Fixierung des Ohrknorpels durch unsichtbare Nähte wird die Hautwunde mit einer fortlaufend genähten Naht verschlossen.
Ist ein Klinikaufenthalt nach der Ohrenkorrektur erforderlich?
Klinikaufenthalt
Diese Operation erfolgt ambulant, der Patient kann die Klinik nach einer Ruhephase wieder verlassen. Unmittelbar nach der Operation ist mit leichten Schmerzen und evtl. mit einer bläulichen Verfärbung zu rechnen. Beides bildet sich innerhalb von einigen Tagen zurück. Beim Schlafen und Liegen sollte die ersten drei Wochen ein Mützenverband oder ein weiches Stirnband getragen werden, damit es zu keiner Abknickung der Ohrmuschel kommt. Zudem sind die Ohren solange noch geschwollen und berührungsempfindlich. Die endgültige Ohrform ist wegen der noch bestehenden Restschwellung erst nach 2-3 Monaten erreicht. Die Narbe verblasst im Laufe der Zeit und ist später kaum noch erkennbar.
Nachbehandlung
Nach Anpassen eines eintägigen Druckverbandes am OP Tag kommt es am folgenden Tag zum Verbandswechsel. Weitere sechs Tage werden Schutzklappen zur Reinhaltung und Reduzierung der Druckschmerzhaftigkeit getragen. Am siebten Tag werden Verband und Fäden entfernt.




