TOP - THEMEN
Ohrenkorrektur
Ohrenkorrektur - Methoden
Wie werden abstehende Ohren angelegt?
Da bei den abstehenden Ohren meist die Hautfältelung der Ohrmuschel, die sogenannte
Anthelix, entweder zu schwach ausgebildet ist oder ganz fehlt, muss der Ohrknorpel neu geformt und in dieser neuen Form fixiert werden. Gelegentlich handelt es sich um eine kombinierte Fehlbildung, an denen auch andere Teile des Ohres beteiligt sind. Der Ohrmuschelknorpel wird bei der
Schönheitsoperation meist von einem weitgehend verdeckten Schnitt innerhalb des Ohrmuschelrandes freigelegt und mit einem feinen Diamantschleifkopf ausgedünnt. Wenn sich der Knorpel in die gewünschte Form gelegt hat, wird er mit drei bis vier feinen U-Nähten fixiert. Anschließend wird die Haut mit einer fortlaufenden Naht verschlossen. Sollte allein mit dieser Technik die Ohrform nicht ausreichend zu korrigieren sein, kann von einem zusätzlichen Schnitt an der Rückseite der Ohrmuschel eine weitere Verkleinerung erfolgen.
Die Korrektur von Ohren ist eine über Jahrzehnte perfektionierte und damit auch sichere operative Methode. Ziel dieser Schönheitsoperation ist ein möglichst natürliches Ergebnis, dessen Erfolg nahezu garantiert ist. Eine weitere Methode ist die so genannte Fadentechnik: Hierbei kommen dünne Fäden zum Einsatz, die das Ohr in die gewünschte Position bringen. Normalerweise wird die Behandlungsdauer dadurch merklich verkürzt. Allerdings bleibt bei diesem Verfahren die Knorpelspannung bestehen. Deswegen ist die Wahrscheinlichkeit eventueller Nachbehandlungen nach der Schönheitsoperation, im Vergleich zur Neumodellierung des Ohrknorpels, erfahrungsgemäß höher.
Verkleinerung zu großer Ohren
Auch zu große Ohren können operativ behandelt und um maximal ein Drittel ihrer Ursprungsgröße verkleinert werden. Hierbei wird auch das Ohrläppchen verkleinert. Dazu wird die Ohrmuschel mit einem Schnitt an ihrer Oberkante geöffnet und anschließend ca. ein Drittel der Haut von der Vorderseite abgelöst. Die Verkleinerung erfolgt durch einen stern- oder keilförmigen Schnitt in den Knorpel der Ohrmuschel, ein weiterer Keil wird an der Rückseite des Ohres entnommen. Die Knorpelränder werden jeweils wieder aneinander gelegt, überschüssige Haut entfernt und die Schnitte wieder zusammengenäht. Dieses führt zu zwei, später kaum sichtbaren, strichförmigen Narben.




