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Gesäßstraffung / Polifting
Gesäßstraffung / Polifting - Methoden
Operationsmethoden
Gesäßstraffung (Polifting)
Wenn die Gesäßhaut durch zunehmendes Alter oder starken Gewichtsverlust schlaff wird und zu hängen beginnt, kann eine Gesäßstraffung helfen. Bei dem auch Po-Lifting genannten Eingriff entfernt der Chirurg durch einen Schnitt am Gesäß-Oberrand oder in der Gesäßfalte überschüssiges Haut- und
Fettgewebe und kann somit den Po anheben und in Ansätzen neu modellieren. Bei diesem Eingriff sollte viel Wert auf eine narbenarme Schnittführung gelegt werden, damit wirklich ein gutes Gesamtergebnis erzielt wird.
Vor dem Eingriff wird am stehenden Patienten die geplante Schnittführung angezeichnet, nach dem Hautschnitt wird dann das Unterhautgewebe von der Muskulatur gelöst und ggf. eine zusätzliche Fettabsaugung durchgeführt. Anschließend werden Drainagen angelegt, die das Wundsekret in Vakuumflaschen ableiten. Ebenfalls in Narkose wird meist für ein bis zwei Tage ein Blasenkatheter gelegt.
Diese Methode wird meist in Vollnarkose, bei geringerem Umfang auch in örtlicher Narkose mit Dämmerschlaf durchgeführt. Nach einem Klinikaufenthalt von zwei bis vier Tagen sollte für vier bis sechs Wochen Tag und Nacht ein spezielles Mieder getragen werden, nur so kann das Gewebe die gewünschte Form annehmen und in Ruhe ausheilen.
Nach rund 14 Tagen werden die Fäden entfernt. Da meist selbstauflösende Fäden verwendet werden, müssen bei dieser Nachbehandlung jedoch lediglich die Enden an den Außenseiten abgeschnitten werden. Das Sitzen fällt für ca. drei bis fünf Wochen nach der Operation schwer. Wie bei allen operativen Eingriffen bestehen hierbei Narkose- und Infektionsrisiken, Aufklärung schafft ein ausführliches Gespräch mit dem Arzt. Dieses ist bei einer Gesäßstraffung sehr angeraten, da es sich um einen durchaus komplizierten Eingriff handelt, der von einem erfahrenen Operateur durchgeführt werden sollte. Weitere Informationen zu Straffungs-Operationen finden Sie unter Bauchdeckenstraffung.
Gesäßplastik / Glutealaugmentation
Eine Gesäßplastik ist ein Volumenaufbau des Pos mit Hilfe von Implantaten. Unter Vollnarkose wird an der Innenseite der vertikalen Po-Falte ein kleiner Schnitt von etwa fünf Zentimeter Länge gemacht. So liegen die Narben im Verborgenen. Zwischen dem großen und kleinen Gesäßmuskel (
Musculus Glutaeus ) werden links und rechts zwei Taschen herausgearbeitet, in welche die
Silikonimplantate anschließend eingeführt werden.
Die Implantate sind mit einem hochvernetzten Silikon-Gel gefüllt, das selbst im Fall eines Risses der Hülle nicht auslaufen kann (siehe auch Brust-Vergrößerung). Je nach Befund kommen meistens Implantate mit 200 bis 300 ccm zum Einsatz. Diese gibt es in drei Profilen mit runder oder ovaler Basis. Da die Po-Implantate in den meisten Fällen in den Muskel eingesetzt werden, werden bei der Gesäßplastik meist Implantate mit glatter Oberfläche verwendet. Zudem sitzen sie oberhalb der Pobacke und stören daher später nicht beim Sitzen. Der Eingriff erfolgt in Bauchlage, dauert ca. ein bis zwei Stunden und wird in Vollnarkose oder Lokalanästhesie durchgeführt.
Auch bei der Operation bestehen Wund- und Infektionsrisiken, zudem kann es zu
Fibrosierung kommen. Die Patienten bleiben nach diesem Eingriff ca. zwei bis vier Tage in der Klinik und sollten sich in dieser Zeit möglichst ruhig verhalten und in Bauchlage schlafen. Ein festsitzendes Korsett, das für ca. vier bis sechs Wochen getragen werden muss, verhindert die Bildung von Ödemen und das Verrutschen der Implantate. Dieses Verfahren wird in Deutschland noch nicht oft praktiziert und sollte durch einen erfahrenen Mediziner durchgeführt werden.
Fettabsaugung /
Liposuktion am Po
Bei einem zu großen oder zu runden Gesäß oder auch den für Frauen typischen „Reiterhosen“, kann eine Fettabsagung zu einem Po führen, der ästhetisch aussieht und zu den übrigen Körperformen passt. Bei dieser Po-Modellierung durch Fettabsaugung werden nur die behandelnden Bereiche betäubt, der Chirurg injiziert ein in Kochsalzlösung aufgelöstes Betäubungsmittel in das Unterhautfettgewebe. Dieses wird dadurch aufgeschwemmt. Innerhalb der nächsten 30 bis 60 Minuten lösen sich die aufgeweichten Fettzellen und können in einem
minimal-invasiven Eingriff mit einer Spezialkanüle abgesaugt werden.
Diese Mikrokanüle wird in gleichmäßigen Bewegungen in das Fettgewebe eingeführt, dieses wird dann mittels Unterdruck abgesaugt. Patientinnen und Patienten sind nach der lokalen Betäubung bereits am nächsten Tag wieder gesellschaftsfähig. Ein Kompressionsmieder sollte Tag und Nacht für eine Woche nach der Operation getragen werden. Weitere vier bis sechs Wochen nach der Operation ist ein Mieder tagsüber sinnvoll, um das
Bindegewebe zu festigen und die Heilung zu beschleunigen. Auf Sport sollte für zwei Wochen nach der Operation verzichtet werden. Auf Solarium, Sonne und Sauna sollte für rund drei Monate verzichtet werden. Weitere Informationen zur Fettabsaugung finden Sie unter .




