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Brustverkleinerung
Brustverkleinerung - Vorbereitung, Operation, Nachsorge
Der Eingriff einer Brustverkleinerung ist technisch anspruchsvoll, sorgfältige Vorgespräche mit einem erfahrenen Operateur sichern aber gute Ergebnisse.
OP-Vorbereitung
Neben einem EKG, einem Blutbild wird oft eine Mammographie oder Ultraschalluntersuchung durchgeführt, um eventuelle Gewebeveränderungen vor dem Eingriff feststellen zu können. Wie bei jedem plastisch-chirurgischen Eingriff, der unter Narkose stattfindet, sollte zwei Wochen vor dem Behandlungstermin der Alkohol- und Nikotinkonsum auf ein Minimum begrenzt werden bzw. gänzlich auf diese Genussmittel verzichten werden. Dieses gilt auch für blutverdünnende Schmerzmittel wie Aspirin.
Dauer der Operation und der Narkose
Die Operation ist mit ca. zwei bis vier Stunden relativ lang, so dass sie in Vollnarkose durchgeführt wird. Bei der Operation wird nach dem Entfernen überflüssigen Gewebes der verbliebene Drüsenkörper neu geformt, nach oben verlagert und dort einerseits mit versenkten Nähten am Muskel, andererseits durch die Hautstraffung befestigt. Bei der Neuformung der Brust wird auch die Brustwarze, samt Nerven und Blutgefäßen, in die neue Position gebracht. Klinikaufenthalt: zwei- bis dreitägiger stationärer Aufenthalt. Nach der Operation werden Drainageschläuche (zum Abfluss von Blut und Sekret) gelegt, die aber spätestens nach zwei Tagen wieder entfernt werden. Weiter wird ein komprimierender Verband angelegt, der für etwa drei Wochen rund um die Uhr zu tragen ist.
Nachbehandlung der Brustverkleinerung
Die Fäden werden etwa am achten bis zehnten Tag gezogen, ein enger BH sollte mindestens drei Monate getragen, auf Sport mindestens sechs Wochen verzichtet werden. Meist erfolgt eine Infektionsprophylaxe mit Antibiotika.




