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Brustvergrößerung
Brustvergrößerung - Mögliche Komplikationen
Risiko einer Kapselfibrose
Wesentliches Risiko, neben den üblichen, möglichen Komplikationen einer Operation, ist das Auftreten einer
Kapselfibrose. Bei jedem Fremdkörper bildet der Körper eine Kapsel aus Narbengewebe. Diese Kapsel kann in einigen Fällen zu einer Verhärtung der Brust und im Extremfall zu einer Verformung und zu dauerhaften Schmerzen führen. Gegenwärtig wird angenommen, dass die Kapselbildung durch Bakterienbesiedelung begünstigt wird. Durch Antibiotika lässt sich das Risiko daher möglicherweise verringern. Je besser und professioneller der Eingriff durchgeführt wird, desto unwahrscheinlicher ist der Auftritt einer späteren Kapselfibrose. Denn auch Gewebsschädigungen und Nachblutungen während der OP erhöhen das Risiko.
Weitere Risiken einer Brustvergrößerung
Nicht optimal verlaufende Operationen können asymmetrische Brüste zur Folge haben, manchmal verrutschen auch die Implantate, so dass aus ästhetischen Gründen nachoperiert werden muss. Sensibilitätsstörungen im Bereich der Brustwarze, die Entzündung der Wundhöhlen oder die Bildung von Blutergüssen (
Hämatome ) sowie das Verrutschen der Implantate gehören zu den weiteren Risiken bei einer Brustvergrößerung.
Brustkrebsrisiko
Langzeitstudien zeigen keinen Zusammenhang zwischen dem Einsatz von Brustimplantaten und der Häufigkeit von Brustkrebs.
Endgültiges OP-Resultat
Bis zu vier Monate nach dem Eingriff kann sich die neue Brustform noch verändern, die Narben sind erst nach acht bis zwölf Monaten komplett verheilt.
Beeinträchtigung der Stillfähigkeit
Besteht noch ein Kinderwunsch bei der Patientin, dann sollte dieses Thema mit Arzt ausführlich besprochen werden. Das Risiko nach einer Brustvergrößerung nicht mehr Stillen zu können, variiert mit der eingesetzten Schnittmethode.
