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Brustreduktion / Gynäkomastie
Brustreduktion / Gynäkomastie - Mögliche Komplikationen
Risiken einer Brustreduktion
Komplikationen sind bei diesem Eingriff selten, können aber, wie bei jeder Operation, vorkommen. In seltenen Fällen treten Druckschäden an Weichteilen, an der Haut oder den Nerven auf. Sie können durch den Einsatz von Desinfektionsmitteln oder elektrischen Strom entstehen und bilden sich innerhalb weniger Wochen in der Regel wieder zurück. Selten sind auch Nachblutungen, Blutergüsse, Durchblutungs- und Wundheilungsstörungen zu beobachten. In den ersten drei Tagen nach der Operation kann es jedoch zu Schwellungen kommen, die sich von alleine zurückbilden.
Zu den seltensten Komplikationen gehören Empfindungsstörungen, wie ein Taubheitsgefühl oder eine gesteigerte Schmerzempfindlichkeit. Diese bilden sich jedoch meist von alleine zurück. Über weitere Risiken klärt Sie der Arzt im persönlichen Vorgespräch auf.
Nach der Operation sollten Sie sich in Ruhe erholen können. Das Wundgebiet sollte gekühlt werden, um Schwellungen zu vermeiden. Eine Bürotätigkeit kann nach ca. drei bis sieben Tagen wieder aufgenommen werden, schwere körperliche Arbeit erst nach ca. zwei bis drei Wochen. Auf Sport sollte etwa sechs Wochen verzichtet werden, auf direkte Sonnenbestrahlung sogar ca. sechs Monate. Durch zuviel Sonne könnten sich sonst die Narben bräunlich verfärben.
Nach einem ambulantem Eingriff sollten Sie sich nach Möglichkeit abholen lassen, da Ihre Straßenverkehrstauglichkeit vorübergehend eingeschränkt sein wird.




