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Hauterkrankungen: Neurodermitis Quickinfo

Neurodermitis

 

Wichtig:Neurodermitis tritt heutzutage in den Industriestaaten bis zu
fünfmal häufiger auf als früher

Info:in Deutschland leiden fast 10 Millionen Menschen an Neurodermitis

Neurodermitis | Haut-Tipps auf ModernBeauty

Die Glossar InfoDiagnose „Neurodermitis“ wird heutzutage in den Hautarztpraxen Deutschlands immer häufiger gestellt. Im Vergleich zum Ende des 19. Jahrhunderts, als die Franzosen Dr. Brocq und Dr. Jacquet begannen, von einer Hauterkrankung namens „Neurodermitis“ zu sprechen, ergaben neueste Untersuchungen, dass Neurodermitis in den Industriestaaten von heute bis zu fünfmal häufiger auftritt als in der Vergangenheit.

Viele sind von Neurodermitis betroffen

Fast jedes achte Kind und jeder fünfzigste Erwachsene hat Neurodermitis. In Deutschland, so sagen Studien, leiden an die 10 Millionen Menschen an dieser Hauterkrankung. Am häufigsten tritt Neurodermitis in den ersten Lebensjahren eines Menschen auf. Fast jedes Baby bzw. Kind zeigt bis zum Alter von fünf Jahren Symptome des „atopischen Ekzems“, wie Neurodermitis alternativ von Fachleuten genannt wird. Während der Pubertät schwächt sich die Neurodermitis in den meisten Fällen ab. Sieben von zehn Erwachsenen bezeichnen sich anschließend als befreit von der Neurodermitis. Nichtsdestotrotz leiden dreißig Prozent ein Leben lang an dieser Hauterkrankung.

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Ein teuflischer Kreislauf

Der französische Hautarzt Ernest H. Besnier beschrieb Neurodermitis als ein dermatologisches Problem, welches durch Ekzeme erkennbar und von Juckreiz begleitet wird. Und genau hier beginnt ein teuflischer Kreislauf:

Neurodermitis juckt, teilweise sehr stark. Menschen beginnen daher, an den Stellen zu kratzen. Aber gerade das verschlimmert die Ekzembildung auf der erkrankten Haut. Für die Betroffenen wird Neurodermitis so zu einem Leiden ohne scheinbares Ende.

Neurodermitis juckt sehr oft nachts. Das ständige Aufwachen verhindert einen konstanten Schlaf und fördert damit ganz natürlich die allbekannten Symptome unausgeschlafener Menschen, nämlich Reizbarkeit, Konzentrationslücken und Schwächegefühle.

Beides zusammen hat psychische Konsequenzen. Der Juckreiz der Neurodermitis wirkt belastend. Das Schlafdefizit mindert die allgemeine Leistungsfähigkeit. Als belastend werden oft auch die optischen Auswirkungen der Neurodermitis empfunden. Die Haut der Erkrankten sieht unansehnlich aus. Die eigene Seele kann daher darunter sehr leiden. Im Kindsalter scheinen die psychischen Belastungen noch geringer. Im Erwachsenenalter an Neurodermitis zu leiden, kann durchaus zum ernsthaften psychologischen Problem werden und nicht selten verfestigt sich dann auch das Kratzen als ein gelerntes Verhalten in Konfliktsituationen oder während einer stressigen Phase.

Das Rauskommen

Fachärzte zählen die Neurodermitis zu den so genannten drei „atopischen Erkrankungen“. Neurodermitis gehört somit wie Asthma und Heuschnupfen zu den Erkrankungen, die ‚atopisch’, das heißt ‚nicht zuordbar’ sind. Neurodermitis taucht demnach oft scheinbar grundlos und ohne vorwarnende Merkmale auf. Für die Mediziner war es daher schon immer schwer, die Neurodermitis umfassend zu erforschen, um eine einzige gezielte Behandlungsmethode zu definieren. Deshalb wurde die Neurodermitis aus verschiedensten Perspektiven untersucht. Die Forschungsfragen konzentrierten sich auf hygienische, genetische, bis hin zu allergischen Ursachen. Eindeutige Antworten fehlen noch immer. Doch die Behandlung der Neurodermitis verläuft heutzutage schon viel effektiver als früher.

Neurodermitis gilt schlussendlich als unheilbare Hauterkrankung. Ihr Krankheitsbild verläut schubweise bis zum merklichen Abklingen der Symptome im Erwachsenenalter bei der Mehrzahl der Erkrankten.

Deshalb sollten Eltern für ihr Baby oder Kind unbedingt auf eine konsequnente, angepasste Hautpflege achten. Für jede Altersklasse - Baby, Kind, Erwachsene - gibt es heute eine Vielzahl von Behandlungs - und Therapiemöglichkeiten. Bis man die für sich optimale Behandlungsmöglichkeit der Neurodermitis gefunden hat, können einige Versuche mehr oder weniger ins Leere laufen. Man sollte jedoch nicht aufgeben und z.B. auch die eigene Ernährung auf den Prüfstein stellen.

 

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