Quickinfo
Hyperpigmentierung
Lateinischer Ausdruck:Chloasma
Ursachen:Endogene oder exogene Pigmente oder Hormone
Behandlung:Nach Ursachenfeststellung ggf. Abdeckung, Bleichung
Pigmentflecken
Mit dem Begriff Pigmentflecken, auch Hyperpigmentierung (lat.: Chloasma) genannt, wird in der Medizin allgemein eine übermäßig starke Einlagerung von Melanin in die Haut beschrieben. Dadurch entstehen gelblich-braune oder auch braunrote Hautflecken, die sich deutlich von der übrigen Haut absetzen. Betroffen sind nahezu ausschließlich Menschen mit dunklem Hauttyp und meistens Frauen. Der Anteil der Männer liegt bei nur ca. 10 Prozent.
Die typischen Flecken einer Hyperpigmentierung entstehen vornehmlich an Stirn, Schläfen, Kinn und Wangen. Bei den Ursachen ist zu unterscheiden, ob das Krankheitsbild durch endogene, also im eigenen Organismus gebildete, oder exogene, also von außen zugeführte Pigmente bzw. Hormone entsteht. Zu den endogenen Pigmenten zählen das Melanin selbst, verschiedene Gallenfarbstoffe oder auch Karotin. Ein typisches Beispiel für ein exogenes
Pigment ist Kohlenstoff, der in vielen Tätowierfarben enthalten ist.
In der Regel werden Pigmentflecken durch Hormone oder Medikamente hervorgerufen und durch Sonnenlicht intensiviert. Die Flecken können sich zurückbilden. Oft werden sie von den Betroffenen als störend empfunden, sind aber nicht gefährlich. Generell sollte versucht werden, im Gespräch mit dem Arzt die Ursache für die Hyperpigmentierung zu bestimmen und ggf. das verursachende Medikament, wie z.B. die Antibaby-Pille, abzusetzen oder durch ein anderes Produkt zu ersetzen. Auf Wunsch können auch Salben zum Einsatz kommen, die in der Lage sind, die Flecken zu bleichen.
Wird die Hyperpigmentierung als störend empfunden, kann sie kosmetisch abgedeckt werden. In jedem Fall ist der Schutz vor Sonne wichtig und das direkte Sonnenlicht sollte vermieden werden. [ Zum Forum ]



