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Re: Diabetiker-Schulung 07.11.2007 20:21
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Hallo Nikki,
das mit deinem Arzt hört sich interessant an,das er Logi auch bei
anderen Patienten ausprobieren will.Ich bin der Meinung je weniger
Medikamente man nehmen muß um so besser !!
Wie lange muß du diese Schulung denn mitmachen ??
gruß tina
Die Schulung geht eine Woche. Da der Freitag ausfällt, wird nächste Woche 1 Tag dran gehängt. Das wars dann.
Hast Du die Berichte gelesen, die ich hier unter LOGI hineingestellt habe? Da gibt es schon Untersuchungen an Kindern, die mit LOGI abspecken sollen. Aber davon haben die in der Schulung noch nichts gehört.
Gruß Nikki
Und noch mal für Alle:
LOGI – Was ist das? Dr. Nicolai Worm: LOGI steht für „Low Glycemic and Insulinemic“, auf deutsch „niedriger Blutzucker- und Insulinspiegel“. Charakteristisch für die LOGI-Methode ist einerseits eine Bevorzugung von Nahrungsmitteln mit niedrigem Glykämischem Index. Das ist nichts Neues. Aber LOGI fordert andererseits auch gleichzeitig eine deutliche Senkung der Kohlenhydratzufuhr. Das Gute daran: Der Blutzuckerspiegel bleibt besonders niedrig, größere Blutzuckerschwankungen und oder die gefürchteten Blutzuckerspitzen werden verhindert, sodass der Insulinspiegel im Tagesverlauf immer relativ niedrig gehalten wird. Das bringt viele gesundheitliche Vorteile mit sich: Zum Beispiel werden dadurch die Blutfettwerte am effektivsten gesenkt und der Bildung von Fettdepots wirkungsvoll vorgebeugt.
Eine Ernährung ohne Kohlenhydrate ist nichts Neues. Die in den 70er Jahren entwickelte Atkins-Diät basierte auch auf der Meinung, dass Kohlenhydrate dick machen und streicht diese von der Speisekarte. Dafür darf nach Belieben Fett gegessen werden. Kritiker werfen dieser Diät Einseitigkeit vor und bemängeln, dass zu wenige Ballaststoffe zugeführt werden. Gilt nicht dasselbe für die LOGI-Methode? Die LOGI-Methode ist besser und sicherer als die Atkins-Diät! Sie umfasst die Vorzüge von Atkins, meidet aber deren Risiken und Beschränkungen! Die LOGI-Methode erlaubt im Gegensatz zu Atkins auch Obst in relativ hoher Menge und selbst Vollkornprodukte oder Pasta aus Hartweizengries werden in geringer Menge empfohlen. Das heißt: Mit LOGI werden im Gegensatz zu Atkins keine Verbote ausgesprochen. Die weit höhere Liberalität und Flexibiliät fördert einerseits die Lebensqualität und andererseits wird damit die adäquate Versorgung mit Vitaminen, Mineralien, Ballaststoffen und Basenbildnern problemlos erreicht. Diese Aspekte werden bei Atkins mit Recht als sehr kritisch betrachtet.
Und LOGI legt auch im Gegensatz zur Atkins-Diät hohen Wert auf eine optimierte Fettqualität, um die Herz-Kreislauf-Gesundheit langfristig optimal zu fördern. So wird großer Wert auf den erhöhten Konsum von Ölen mit hohem Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren und eine erhöhte Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren gelegt. Deswegen ist LOGI auch keine kurzfristig angelegte Diät, sondern eine gesunde, artgerechte Dauerernährung.
Immer wieder heißt es, dass eine so eiweißreiche Nahrung die Nieren belastet oder sogar schädigt. Gilt das nicht für LOGI? Das sind längst überkommene Vorstellungen. Neue Studien sprechen eine deutliche Sprache und widerlegen die angebliche Nierenschädigung durch hohe Eiweißzufuhr.
Genau genommen man muss diese Frage differenziert betrachten: Eine gesunde Niere wird nach heutigem Wissen durch hohe Eiweißzufuhr nicht geschädigt. Vielmehr führt eine hohe Eiweißzufuhr dazu, dass sich die Nieren in Größe und Leistung an die Mehrarbeit anpassen. Allein Nierenkranke müssen vorsichtig sein. Eine bereits geschädigte Niere wird mit hoher Eiweißzufuhr schneller ihren Dienst versagen.
Inwieweit grenzt sich die LOGI-Methode von der GLYX- und Montignac-Diät ab, welchen die Bevorzugung von Nahrungsmitteln mit niedrigem Glykämischen Index zugrunde liegen? Die LOGI-Methode ist eine kohlenhydrat-reduzierte Ernährungsweise und unterscheidet sich damit deutlich von der GLYX-Diät – und ebenfalls von der Montignac-Methode, die ja primär die Kohlenhydratqualität im Sinne der Blutzucker- und Insulinreaktion thematisieren. Beide propagieren im Prinzip also kohlenhydratreiche Kostformen. Damit vermitteln sie längst überkommenes Wissen.
Schon seit Jahren ist wissenschaftlich belegt, dass der GLYX „nur die halbe Wahrheit“ ist. Vielmehr kommt es neben der Qualität auch auf die Quantität der Kohlenhydrate an! Um günstigste Effekte im Stoffwechsel und eine erfolgreiche Gewichtskontrolle zu erzielen, sollte die Zufuhr von Kohlenhydraten insgesamt gesenkt werden. Deshalb ist es nachweislich falsch, solche Lebensmittel mit mittlerem GLYX, wie Vollkornbrot, brauner Reis oder italienische Pasta, als „Fatburner“ zu bezeichnen. Denn viel Vollkornbrot liefert im Endeffekt auch viel Stärke! Die bedingt dann ebenfalls eine reichliche Ausschüttung des „Masthormons“ Insulin. Also muss auch der Konsum dieser Stärkequellen gesenkt werden, um die Ziele optimal zu erreichen.
Die Bücher von Montignac, der ja weder Ernährungswissenschaftler noch Mediziner ist, enthalten außerdem viele Aussagen und Empfehlungen, die einer wissenschaftlichen Überprüfung nicht Stand halten und entweder als reine Spekulation oder als längst widerlegte These angesehen werden müssen.
Dem Buchtitel ist zu entnehmen, dass LOGI schlank macht. Ist die LOGI-Methode demnach eine DIÄT? LOGI ist keine Diät, sondern als Dauerernährung geeignet. Mit LOGI werden Übergewichtige abnehmen und Stoffwechselkranke (Patienten mit Metabolischem Syndrom und Typ 2 Diabetes) ihre Störungen in den Griff bekommen und damit ihre Werte verbessern und Medikamente einschränken oder ganz absetzen können.
Nicht zuletzt werden Noch-Schlanke mit LOGI immer gut gesättigt und befriedigt das Zunehmen verhindern können.
Was ist das einzigartige, das sensationelle an LOGI? Die LOGI-Methode vereint im Grunde alle sinnvollen und vorteilhaften Aspekte der beschriebenen der Atkins und GLYX-Diäten, vermeidet aber deren Ungereimtheiten, überflüssige Komplikationen und Risiken. Die LOGI-Methode ist im Gunde eine moderne Adaption der Ur-Ernährung des Menschen – eine „artgerechte Ernährung“. Zudem ist sie ganz einfach umzusetzen. Sie beschränkt sich auf reine Lebensmittelempfehlungen. Sie erfordert weder die Berechnung von Kalorien, noch von Nährstoffrelationen oder das Einhalten strenger Diätphasen mit unterschiedlichen Nahrungsmitteln.
Bietet die LOGI-Methode lustvolles Essen? Die LOGI-Methode kennt keine Verbote, nur eine Gewichtung von Lebensmittelgruppen. Die beiden unteren Stufen der LOGI-Pyramide, also die Nahrungsmittel, die in erster Linie verzehrt werden sollen (Obst, Beeren, Gemüse, Salate, Avocados, Nüsse, Öle, Hülsenfrüchte, Fleisch, Geflügel, Eier, Fisch und Meeresfrüchte) prädestinieren insbesondere dazu, die riesige Palette an mediterranen Gerichten ohne irgendwelche Einschränkungen zu genießen. Nur die stärkreichen Sättigungsbeilagen müssen entsprechend eingeschränkt werden. Deshalb kann man die LOGI-Methode auch als „modifizierte mediterrane Ernährung“ bezeichnen.
Was unterscheidet die LOGI-Methode von den bisherigen ernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen? Die etablierten Ernährungsempfehlungen, wie sie von Fachgesellschaften wie der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) seit Jahrzehnten fast unverändert verbreitet werden, waren in Expertenkreisen immer umstritten. Dass deren Einhaltung zu mehr Gesundheit führt, ist niemals in entsprechenden Untersuchungen belegt worden. Inzwischen festigt sich der Verdacht, dass die darin geforderte Reduktion von Fett und tierischen Nahrungsmitteln und die entsprechend starke Betonung eines hohen Konsums von Kohlenhydraten die Entwicklung von Übergewicht und in deren Folge von Zivilisationskrankheiten geradezu gefördert haben.
Nach jahrelanger heftiger Kritik seitens verschiedener Experten haben das US-Landwirtschafts- und Ernährungsministerium und die US-Gesundheitsbehörden, die die klassische Ernährungspyramide im Jahre1992 erstmals veröffentlicht hatten, kürzlich indirekt eingestanden, dass diese wissenschaftlich nicht mehr haltbar ist und für das Jahr 2004/2005 eine komplett überarbeitete Version mit entsprechende Modifizierungen der offiziell Ernährungsempfehlungen angekündigt.
Die LOGI-Methode, die von Endokrinologen an der Harvard-Universitätsklinik (Boston, USA) erstmals beschrieben wurde, bezieht hingegen schon alle relevanten Erkenntnisse der letzten Jahre mit ein.
In Ihrem Buch „Syndrom X – Das Mammut auf dem Teller“ stellen Sie die These auf, dass die menschlichen Gene auf ein Essen und Trinken wie es in den Industrieländern stattfindet schlecht vorbereitet sind. Worin begründet sich diese These? Über Millionen von Jahren hat sich der Mensch in einer Umwelt entwickeln müssen, die von Nahrungssuche geprägt war. In fruchtbaren Zeiten sammelte man Beeren und wilde Früchte, Pilze und Nüsse. Und man jagte kleines und großes Getier: Fleisch war hoch begehrt und war über Hunderttausende von Jahre die dominierende Nahrungsquelle. Kohlenhydrate hingegen waren immer knapp. Die Gene haben sich im Laufe der Evolution an die vorgegebenen Umweltbedingungen angepasst und damit optimale Überlebenschancen geschaffen. So wurde der Mensch mit speziellen Funktionen ausgestattet, um in einer kohlenhydratarmen Welt zu bestehen.
Mit der Einführung des Ackerbaus vor wenigen tausend Jahren standen plötzlich Kohlenhydratquellen in größerem Maße zur Verfügung. Im Verhältnis zur Zeitspanne, in der die Evolution uns zum Homo sapiens machte, ist das wie ein Lidschlag im Zeitraum eines Tages. Unsere Gene haben nicht den Hauch einer Chance gehabt, sich dieser biologisch überstürzten Entwicklung anzupassen. Sie funktionieren immer noch wie zu Urzeiten. Und das bekommt uns heute schlecht.
Wir tappen in die „Kohlenhydratfalle“: Viel vom Falschen essen und sich dazu nicht mehr bewegen. Die Strafe folgt auf dem Fuß: Übergewicht, das Metabolische Syndrom und Diabetes Mellitus.
Ist die LOGI-Methode die Geheimwaffe für jedermann? Oder gibt es von Fall zu Fall andere Empfehlungen? Jeder kann mit LOGI gut und bedenkenlos leben. Als einzig Ausnahme könnte man Leistungssportler in gewissen Sportarten, die besonders viele Kohlenhydrate benötigen, betrachten. Und Nierenkranke müssen den Eiweißanteil senken.
Viele Krankenkassen empfehlen ihren Patienten eine fettarme Ernährung angereichert mit vielen Kohlenhydraten. Macht das krank? Wenn Übergewichtige mit der empfohlenen fettarmen Kost nicht abnehmen, ihr aber dennoch treu bleiben, weil sie die Hoffnung haben, dass sie ihnen doch noch eines Tages helfen wird, bekommen ein „fettes Problem“. Das gilt umso mehr je älter sie sind und je bewegungsärmer sie leben. Dann erhöht sich ihr Risiko eine Fettstoffwechselstörung zu entwickeln und Zuckerkrank zu werden deutlich. Zudem droht dann in deren Folge auch noch Herz- und Hirninfarkt und verschiedene Krebserkrankungen.
Warum nimmt die Fettleibigkeit in den Wohlstandsländern immer weiter zu? Die Fettleibigkeit nimmt in allen Industrieländern der Welt immer weiter zu – allen voran nun auch in den asiatischen Ländern. Es gibt nur eine Begründung dafür: Die Menschen führen mit ihrer Nahrung mehr Energie zu, als sie durch ihre Existenz verbrauchen. Dies wird durch unsere heutige Arbeitswelt und die Umweltbedingungen förmlich gefördert. Und da das riesige Getreidevorkommen auf der Welt die Produktion von Kohlenhydraten und Getreidefetten auch noch besonders kostengünstig ermöglicht, hat mit „Convenience und Fast Food“ die Kaloriendichte der Nahrung stark zugenommen.
Sie behaupten, dass die Volkskrankheit Nr. 1 – Diabetes – in direkter Verbindung mit unserer Ernährungsweise steht. Wie begründet sich das? Übergewicht und Bewegungsmangel in Kombination mit der heutigen Kohlenhydratmast erfordern Tag für Tag eine maximale Insulinausschüttung der Bauchspeicheldrüse. Dafür ist sie nicht programmiert, da sie während der letzten Millionen Jahre immer nur viel geringere Insulinproduktion zur Verfügung stellen musste.
Bei dieser exorbitant hohen Belastung von heute lässt ihre Produktionskapazität mit der Zeit nach oder versiegt ganz. Wenn aber der Körper nicht mehr genügend Insulin zur Verfügung hat, steigt der Blutzucker und man wird zum Diabetiker.
Ist der Erfolg der LOGI-Methode wissenschaftlich bewiesen? Ja! In Dutzenden von Stoffwechselstudien haben sich sämtlich Teilaspekte der LOGI-Methode als effektiv wirksam erwiesen. Und in epidemiologischen Studien hat sich die Relevanz der Kostumstellungen für die Gesundheit untermauern lassen. Die LOGI-Methode als definierte Einheit wurde erstmal vor einigen Jahren an der Adipositas-Ambulanz an der Harvard-Universitätsklinik mit überwältigendem Erfolg eingesetzt. In Deutschland haben die ersten REHA-Kliniken ihre Patienten-Kost auf LOGI umgestellt und damit großen Erfolg.
Wie vertragen sich alkoholische Getränke, Kaffee und Tee mit der LOGI-Methode? Kein Problem wenn alles in Maßen genossen wird!
Für den Laien hört sich die These: „Fett macht fit“ erst einmal toll an. Aber gibt es nicht gute undschlechte Fette? Nein, schlechtes Fett gibt es eigentlich nicht – wenn die Kohlenhydrate gesenkt werden – weil dann die Fettverbrennung optimal läuft. Es gibt aber solche Fette, die mehr von den lebenswichtigen hoch ungesättigten Fettsäuren enthalten und besonders günstige Effekte im Körper ausüben. Das berücksichtigt die LOGI-Methode im Gegensatz zur Atkins-Diät.
Basmati Reis, die viel gepriesenen Vollkornprodukte und die allseits beliebte Pasta nehmen in der LOGI-Pyramide wenig Platz ein. Muss man nun generell auf all diese Produkte verzichten? Verzichten muss man auf nichts. Aber je mehr man es einschränkt, desto erfolgreicher wird die Kostumstellung.
Gibt es z.B. in Italien, wo Pasta und Pizza Nationalgerichte sind, mehr Übergewichtige und Diabetiker? Bis vor Kurzen war der Lebensstil in diesen südeuropäischen Ländern durch Armut und landwirtschaftliche Tätigkeiten mit relativ hohem körperlichem Einsatz geprägt. Da gab es nicht immer reichlich zu essen und außerdem hat man die Kalorien wieder abgearbeitet. Nun haben sie in diesen Ländern den Lebensstandard anderer europäischer Länder erreicht, aber bewegen sich nicht mehr wie frühre, essen aber weiterhin ihre Pasta, Polenta und Pizza. Nun erleben auch diese Länder eine Übergewichtsepidemie – besondere krass bei Kindern und Jugendlichen.
Glauben Sie, dass die Gesellschaft generell in der Lage ist, ihre Ernährung komplett umzustellen und langfristig danach zu leben? Was muss Ihrer Meinung nach passieren, dass es soweit kommt? Wenn man erkennt, dass wir bei unserer geringen körperlichen Aktivität mit so vielen Kohlenhydraten in der Kost uns solch Probleme anessen, sollte man doch langsam die Konsequenzen ziehen. In den USA ist es bereits so weit. Da gibt es die ersten Biere, Brot- und Gebäcksorten mit reduziertem Kohlenhydratanteil…
Wenn ein übergewichtiger Mensch sich für die LOGI-Methode entscheidet, um abzunehmen, wie lange dauert es, bis sich die ersten Erfolge einstellen? Man kann keine pauschalen Angaben machen, da die Reaktionen zu sehr von individuellen Gegebenheiten abhängig sind. Generell nimmt man mit LOGI nicht sehr schnell ab. Denn ein Prinzip ist: Immer essen wenn man Hunger hat. So nimmt man zwar nur langsam ab, aber dafür erleidet man nie Hungerqualen und kann diese Kostumstellung problemlos durchhalten. Bei vielen Menschen muss spätestens nach sechs Monaten der Änderungsschneider ran.
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Nikki
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Kohlenhydratarme Ernährung.
48 Jahre jung und 1.63 groß
Ich wünsche mir die Gelassenheit Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
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Re: Diabetiker-Schulung 07.11.2007 21:10
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Hier die Klinik, von der ich sprach:
LOGI®-Ernährung für Diabetiker - Positive klinische Erfahrungen
In der Reha-Klinik Überruh, Isny orientiert sich seit Anfang 2005 der Speiseplan von Diabetikern an der LOGI®-Pyramide.
weiterlesen:
www.diabetes-informationszentrum.de/gut-...che-erfahrungen.html
Habe gerade eben einen Kurzbericht geschrieben und eine Anfrage auf eine Kur an den Dr. Faulhammer in diese Klinik. Ob die Krankenkassen so etwas genehmigen würden. Werde Euch berichten, wenn ich Nachricht habe.
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Nikki
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Re: Diabetiker-Schulung 08.11.2007 07:00
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Guten Morgen Nikki  ,
auch wenn ich moment jeden zweiten Tag im Forum schreibe lese ich Deine Berichte über die Schulng mit Spannung.
Sitzt einfach Deine Tage da ab, und denke Dir Dein Teil dabei.
Übrigens ich hab eine Patienten der hat unter anderem auch Diabetes, aber schon seit 1970 und muss sich spritzen. Ihm werde ich Deine Logi Diät bzw. SiS Methode empfehlen. Er ist leider auch sehr Übergewichtig und hat noch andere Erkrankungen, so dass man nicht sher hart und forsc an die ganze Angelegenheit rangehen kann.
Liebe Grüße und halt den Kopf hoch.
cocculuskorn :smiley_164
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44 Jahre, 170 cm groß, weiblich
Anfangsgewicht: Nov. 2008 - 100 kg
Ernährung: ???
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Re: Diabetiker-Schulung 08.11.2007 12:31
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Guten Morgen Nikki ,
auch wenn ich moment jeden zweiten Tag im Forum schreibe lese ich Deine Berichte über die Schulng mit Spannung.
Sitzt einfach Deine Tage da ab, und denke Dir Dein Teil dabei.
Übrigens ich hab eine Patienten der hat unter anderem auch Diabetes, aber schon seit 1970 und muss sich spritzen. Ihm werde ich Deine Logi Diät bzw. SiS Methode empfehlen. Er ist leider auch sehr Übergewichtig und hat noch andere Erkrankungen, so dass man nicht sher hart und forsc an die ganze Angelegenheit rangehen kann.
Liebe Grüße und halt den Kopf hoch.
cocculuskorn :smiley_164
Liebe cocculuskorn,
herzlichen Dank für Deine tollen Grüße.
Bei der SiS-Methode ist Vorsicht geboten, da es sich am Vormittag um viele Kohlenhydrate handelt. Ansonsten ist es ja meine LOGI-Ernährung.
Es war heute in der Schulung wieder krass. Aber da berichte ich drüber, gleich im Anschluss. Werde auch immer meine (alle drei Monate) Laborberichte Euch mitteilen, ob sich und wie sich etwas verändert hat. Denn der Bericht vom Labor (wenn nicht verwechselt wurde) kann ja nicht lügen.
Bis bald
Gruß Nikki
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Nikki
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Re: Diabetiker-Schulung 08.11.2007 12:47
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Diabetiker-Schulung, 4. Tag
Heute war Frühstück:
Die Diät-A. hat genau geschaut, was ich esse. Habe ihr klar gesagt, dass ich heute dann doch mal ein Vollkornbrötchen essen werde, mit Quark drauf, Käse und Gurkenscheiben und Möhren. Nach zwei Stunden wurde der Blutzuckerspiegel gemessen. Hatte 139! Mehr als sonst. Wäre aber total noch normal. Aber er war höher als sonst. Und so müßte ich auch die Kohlenhydrate laut deren Empfehlungen 5 x am Tag essen, also hätte ich 5 x am Tag schon höhere Blutzuckerspiegel. Ist das noch logisch für einen Diabetiker? Und schon wieder wurden Kartoffeln empfohlen. Überhaupt. Und wieder zählte ich ihr auf, dass ich auch ohne Brot meine Kohlenhydrate in Joghurt (in Quark so gut wie keine) und in einem Apfel morgens habe. Zu diesem Brötchen durfte ich ja schon keinen Apfel mehr essen, den müßte ich ja zwischendurch essen. Halt 5 oder sogar 6 Mahlzeiten am Tag.
Wo ich dann immer bei dem Ergebnis wäre, dass mein Blutzuckerspiegel immer wieder rauf geht. Anders bei drei Mahlzeiten am Tag. Und wenn ich morgens schon mein Obst esse, und im Joghurt habe ich mein Kalzium und Eiweiß, fahre ich besser für mich. In dem Brötchen habe ich nur Kohlenhydrate!
Ihr glaubt das nicht, aber ich habe es aufgeben der Diät-A. das zu erklären. Heute kam sie mit dem Argument: Mein Körper braucht die Kohlenhy. damit das Gehirn arbeiten kann. Da hätte ich ja wieder zum 1000 mal sagen können: Aber ich esse doch Kohlenhydrate! Nein, nein, nein, sie geht von ihrem Programm nicht ab.
Die Nebenwirkungen von dem Brötchen waren bei mir wieder, leichtes Sodbrennen. Das habe ich ihr gesagt. Hat sie dann nicht so interessiert.
Ach ja, sie hat noch gemeint, dass wenn man keine Kohlenhydrate ißt, könne der Körper keine Kalorien verbrennen.
Also heute habe ich mehrmals gedacht: Die kann mich mal.....
Ich werde bei meiner Ernährung bleiben und werde mich auch weiterhin noch mehr darüber informieren und auch mit der Krankenkasse sprechen. Und ich bin froh, dass ich einen guten Hausarzt gefunden habe, der mir Zuspruch gibt.
Ich bin schließlich die, die keine Tabletten braucht!!!!!!!!!!!!!
Und die Anderen kämpfen mit den Nebenwirkungen und und und. Aber sie dürfen Kartoffeln essen, deren Stärke sich in Zucker im Körper umwandelt.
Über die paar positiven Dingen, was das richtige Öl angeht, werde ich noch kurz berichten, wenn Ihr das wollt. Da habe ich mir eine Liste mitgenommen. Kann aber sein, dass Ihr das ja schon wißt.
Gut wären: Rapsöl, Sonnenblumenöl, Leinöl (das Olivenöl haben die scheinbar vergessen. Wurde nicht aufgeführt) Mehr steht nicht drin, außer, dass Joghurt tatsächlich sehr gesund sein soll!!!!!
Gruß Nikki
Großes PS: Wenn ich meinen Joghurt mit Apfel morgens esse und zwei Tassen Milchkaffee dazu habe ich lange keinen so großen Hunger wie jetzt nach dem Brötchen. Der Hunger war schon nach zwei Stunden da. Ist doch logisch, wenn der Blutzuckerspiegel schnell und mehr steigt und dann wieder abgebaut wird, halt anders als mit weniger Kohlenhydraten.
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Nikki
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Kohlenhydratarme Ernährung.
48 Jahre jung und 1.63 groß
Ich wünsche mir die Gelassenheit Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
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Re: Diabetiker-Schulung 08.11.2007 15:53
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Seht auch bitte neues Thema:
Rehaklinik Überruh, Betreff: Diabetiker-Schulung
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Nikki
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Kohlenhydratarme Ernährung.
48 Jahre jung und 1.63 groß
Ich wünsche mir die Gelassenheit Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
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Re: Diabetiker-Schulung 08.11.2007 16:58
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also ich bin ja mal wirklich sprachlos....was sind das denn für zwei funzeln, die sich fachkräfte schimpfen..da hab ich als leihe ja mehr ahnung von ernährung und diabetes als diese beiden assistentinnen es ist wirklich unglaublich was für leute auf kranke losgelassen werden!!!
ich will von mir weiß gott nicht behaupten, dass ich ein ernährungsexperte bin, aber die haben ja absolut die falschen aussagen getroffen!!! und ziel so einer schulung ist meines wissens nach den patienten so zu stuffen , dass er gut durch den alltag kommt! und eigentlich haben sich die kk doch auf ihre fahnen geschrieben, dass lieber durch solche präventionsmaßnahmen eine verschlimmerung von diabetes verhindert werden sollen!!!
so wie ich das bis jetzt kennengelernt habe von meinem praktikumsplatz werden gezielt kurse angeboten in denen diabetiker lernen sollen durch nahrung ihren blutzuckerspiegel in den griff zu bekommen und evtl. auch langfristig ohne medikamente klar zu kommen bzw. wieder schwächere medikamente einnehmen können, da die richtige ernährung nebst einer künstlichen insulinzufuhr den rest ausmacht!
ich bin wirklich außer mir... und die idee, dass irgendein pharma konzern dahintersteckt ist leider wirklich nicht sehr abwägig, häufig lassen sich kh's durch solche schulungen sponsern!
Pharamkonzerne bzw. die jeweiligen vertreter gehen in KH fragen an ob nicht vielleicht eintagungsraum zur verfügung steht-bringen evlt. nette geschenke mit für die person mit entscheidungskompetenz im KH...das KH empfiehlt dann den KK die Fachkräfte (Personal vom Pharmaunternehmen) und schon nimmt das spektakel seinen lauf...und die KK haben nicht unbedingt kenntnis von diesem Tatbestand!!!
GAAAANNNZ wichtig, den frust nicht runterschlucken!!!Abe zur Krankenkasse und dem Unmut luft machen!!! Nur wenn die SOFA's kenntnis von solchen desolaten Schulungen haben können sie was unternehmen!!!Und diese Schulungen sind ja für die KK auch nicht gerade ein schnäppchen!
und im Endeffekt werden solche schulungen ja doch letztlich über unsere eigenen beiträge finanziert! und es sollte doch das bestreben sein für sein geld das beste zu bekommen-zumindest kompetentes- nicht gekauftes-Fachpersonal!!!
Ich habe 22 Wochen ins GKV-System reinschnuppern dürfen und habe eine gaaaanz andere herangehensweise an solche Präventionsmaßnahmen u.a. zum thema diabetes erlebt!
und noch eine sache, das mit der ernährungspyramide...liebe nikki, so wie du die pyramide beschrieben hast, das ist meinen infos nach die, die aktuell ist und zu solchen beratungszwecken herangezogen werden sollte!aber von diesem anderen aufbau der pyramide habe ich auch gehört..naja ich denke das ist so ein thema wo sich die geister mal wieder scheiden!!! jedem das seine!
aber diese beiden fachfunzeln schießen wirklich den vogel ab!
meine ganz dringende bitte, die krankenkasse darüber informieren, denn solche schulungen kosten ein heidengeld!!! und es kann ja wohl nicht angehen, dass unsere solidarbeiträge so verballert werden!!!
ne ich könnte platzen vor wut wenn ich sowas höre!!!
okay aber bevor ich wirklich explodiere-lol- bin gespannt auf deinen abschlussbericht!!!
einen schönen abend und bis gaaanz bald!
Lg Nasty
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Re: Diabetiker-Schulung 08.11.2007 19:13
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An Euch Alle!
Nachdem ich mit dem Leitenden Dr. Heilmeyer aus der Reha-Klinik Überruh gesprochen habe, habe ich mich entschlossen, den letzten Tag, den kommenden Dienstag nicht mehr zu dieser Schulung zu gehen. Sonst platze ich dort noch!
Habe in ca. 14 Tagen einen Termin bei meinem Hausarzt und werde mit ihm darüber reden, was ich von dieser Schulung halte. Außerdem werde ich einen Bericht an meine Krankenkasse (HEK) schreiben. Mache mich aber zuerst einmal schlau, wer dort zuständig ist.
Hallo Nasty, weißt Du welche Abteilung zuständing ist?
Stehe jetzt auch in Verbindung mit Dr. Worm und man wird wohl demnächst öfters in die Öffentlichkeit damit gehen. Der Name Günter Jauch ist auch gefallen.
Natürlich werde ich Euch weiterhin informieren, wenn es Neuigkeiten gibt.
Eure Nikki
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Nikki
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Ich wünsche mir die Gelassenheit Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
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Re: Diabetiker-Schulung 09.11.2007 07:58
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Guten Morgen Nikki,
das ist ja der Hammer,deine Entscheidung ist absolut richtig!!!!!
Laß dich bloß nicht von denen ins Bockshorn jagen, die spinnen doch  und hör auf KH zu essen (Brötchen) wenn es dir danach nicht gut geht,wir wollen doch nicht das du krank wirst :a0106
gruß tina
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gruß tina
116-----------113,4------------99
.....................----------..................
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Re: Diabetiker-Schulung 09.11.2007 09:05
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Guten Morgen Nikki,
das ist ja der Hammer,deine Entscheidung ist absolut richtig!!!!!
Laß dich bloß nicht von denen ins Bockshorn jagen, die spinnen doch und hör auf KH zu essen (Brötchen) wenn es dir danach nicht gut geht,wir wollen doch nicht das du krank wirst :a0106
gruß tina
Liebe Tina,
ich habe über Deine Mail gelächelt und mich sehr gefreut.
Vielen Dank dafür.
Wünsche Dir ein schönes Wochenende.
Gruß Nikki
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Nikki
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