danke für die links, aber irgendwie blicke ich da nicht richtig: was ist LOGI?? eine ernährungsform? der link zum forum ist ziemlich weitschweifig; habe da keinen roten faden entdecken können, der mit abnehmen zu tu gehabt hätte.
Hallo Sigrid,
hier noch mal der Bericht:
um Dir das jetzt genauer zu erklären, müsste ich ne Menge schreiben. Anschließenden Bericht habe ich hier schon veröffentlicht. Damit Du aber nicht so lange suchen musst, siehe:
Gruß Nikki
Logi-Methode aus Wikipedia
Die Logi-Methode ist eine Ernährungsform, die ursprünglich auf Ernährungsempfehlungen für übergewichtige Kinder und Jugendliche in der Adipositasambulanz der Harvard Universitätskinderklinik aufbaut. Sie soll eine gesunde Ernährung bieten, die auch eine Gewichtsreduktion ohne zu Hungern ermöglicht. Logi stand dort für die Abkürzung für Low Glycemic Index (engl.: niedriger Glykämischer Index). In Deutschland wurde sie von dem deutschen Ernährungswissenschaftler Nicolai Worm angepasst und in Buchform veröffentlicht. Worm hat in Sachen Diät in der Vergangenheit bereits verschiedene Ernährungsempfehlungen propagiert: Nach Täglich Wein und Syndrom X oder Ein Mammut auf den Teller!, erschien im März 2003 sein Buch Diätlos glücklich, ehe im Dezember 2003 die Logi-Methode auf den Markt kam. Sie soll nach Aussage Worms eine Adaptierung der Vorschläge von David Ludwig (Director, Obesity Program, Harvard Uni-Kinderklinik) sein. Nach seiner Definition steht Logi für Low Glycemic and Insulinemic Index . Worm versteht die Logi-Methode nicht als Diät, sondern als Dauerhafte Ernährungsform
Die Logi-Pyramide [Bearbeiten]Im Prinzip darf der Anwender der Logi-Methode alles essen. Er sollte sich bei der Lebensmittelauswahl an der so genannten Logi-Pyramide orientieren, die die Gewichtung der empfohlenen Nahrungsmittelauswahl verdeutlicht. Stärkefreies bzw. stärkearmes Gemüse und Obst stellen die Basis der Ernährung dar. Von Salaten und Gemüse darf der Anwender reichlich essen.[1]
Der Schwerpunkt sollte dabei auf den stärke- und zuckerarmen, ballaststoff- und wasserreichen Vertretern aus dieser Lebensmittelgruppe liegen. Wegen ihres großen Gewichts und Volumens sollen sie am besten sättigen, und da ihr Glykämischer Index zudem äußerst niedrig ist, sollen sie den den Stoffwechsel in idealer Weise beeinflussen, so Worm. Obst darf im Prinzip auch reichlich verzehrt werden. Doch je süßer die Frucht, desto größere Mengen Zucker bzw. Kohlenhydrate kann sie enthalten und so eine relativ hohe Glykämische Last bewirken, so dass hier Zurückhaltung angezeigt ist. Für den Gemüse- und Obst-Konsum gilt auch bei der Logi-Methode die bekannte Fünf am Tag -Empfehlung, d. h. fünfmal am Tag sollte Obst und Gemüse verzehrt werden, wobei das Verhältnis Gemüse/Salat:Obst 3:2 sein sollte. Die in der herkömmlichen Ernährungspyramide an der Spitze befindlichen Öle, verschieben sich zur Basis, zusammen mit Gemüse, Salaten und Obst. Diesen Vorzug erhalten Öle mit relativ hohem Anteil an Omega-3 Fettsäuren, das heißt vor allem Rapsöl, Walnussöl und Leinöl.
Auf der zweiten Stufe der Pyramide sind Eiweißlieferanten wie mageres Fleisch, Geflügel und fetter oder magerer Fisch sowie Milchprodukte, Eier, Nüsse und Hülsenfrüchte platziert. Von diesen Nahrungsmittel sollte etwas in jede Mahlzeit eingebaut werden.
Auf die vorletzte Stufe der Pyramide befinden sich die Vollkornprodukte sowie brauner Reis und Nudeln. Das heißt sie sollten nicht völlig vom Speiseplan gestrichen werden, aber nur in begrenzten Mengen verzehrt werden. Die Begründung: Sie haben einen mittleren GI, erzeugen aber aufgrund ihres hohen Kohlenhydratanteils bei der üblichen Portionsgröße eine relativ hohe glykämische Last. Diese Positionierung steht in deutlichem Kontrast zu den bisher verbreiteten Nahrungspyramiden z.B. der der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.
An der Spitze der Pyramide sind Getreideprodukte aus raffiniertem Mehl (Weißmehl), mehlige Kartoffeln und Süßwaren positioniert, d. h. diese sollten nur selten oder gar nicht verzehrt werden.
Theoretische Grundlagen [Bearbeiten]Basis der Logi-Pyramide ist die glykämische Last
Der Blutzuckerspiegel soll auf konstant niedrigem Niveau gehalten werden
Die benötigte Energie soll zu etwa 45 Prozent aus fetthaltiger und zu etwa 25 Prozent aus eiweißreicher Nahrung kommen
Die erhöhte Zufuhr von Gemüse, Salat, Obst, Beeren, Pilzen, Hülsenfrüchten etc. bedeutet eine hohe Ballaststoff- und Wasseraufnahme. Das erhöht Volumen und Gewicht der Speisen; eine hohe Sättigungswirkung bei sehr niedriger Energiedichte sei die Folge, so Worm.
Hinzu kommt, dass eine erhöhte Eiweißzufuhr laut Worm gut und langanhaltend sättigt.
Dank eines Basenüberschusses kein Übersäuerungsrisiko
Schließlich werden nach der Theorie Worms zusätzliche Kalorien durch den spezifisch dynamischen bzw. thermischen Effekt von Eiweiß bei Verdauung und Stoffwechsel verbrannt.
Prinzipiell ist die Logi-Methode laut Worm für alle Menschen geeignet. Am meisten Vorteile sollen Personen haben, die übergewichtig sind, erhöhte Blutfett- und Blutzuckerwerte haben und vor allem solche, die am metabolischen Syndrom leiden, aber auch Patienten mit Typ-2-Diabetes (Diabetes mellitus).
Nach Worm gilt: Bei der Methode bleibe der Blutzuckerspiegel konstanter als bei einer Ernährungsweise, die nicht den GI berücksichtigt, größere Blutzuckerschwankungen und/oder Blutzuckerspitzen würden verhindert, so dass der Insulinspiegel im Tagesverlauf immer relativ niedrig gehalten würde. Das bringe gesundheitliche Vorteile mit sich: Zum Beispiel würden dadurch die Blutfettwerte gesenkt und der Bildung von Fettdepots vorgebeugt. Auch Gicht-Patienten hätten Vorteile, da die Harnsäurewerte trotz höheren Fleischkonsums sinken sollen. Eine Ausnahme bildeten Patienten, deren Harnsäurespiegel auf Grund einer Nierenerkrankung zu hoch ist und deren Nierenfunktion eingeschränkt ist.
Studie zur Wirksamkeit bei Diabetikern [Bearbeiten]In einer im Januar 2006 veröffentlichten Studie (Heilmeyer P, Kohlenberg S, Dorn A, Faulhammer S und Kliebhan R. Ernährungstherapie bei Diabetes mellitus Typ 2 mit kohlenhydratreduzierter Kost (Logi-Methode). Internistische Praxis 2006;46:181-191) wird über die positiven Erfahrungen von Typ II Diabetikern berichtet, die sich in der Reha-Klinik Überruh drei Wochen nach Logi-Kost (20–30% Kohlenhydrate, 20–30% Eiweiß, 40–50% Fett, bezogen jeweils auf den Anteil an der zugeführten Gesamtenergie) ernährt haben. Neben einer Gewichtsabnahme wurde bei den Stoffwechselparametern eine signifikante Besserung beobachtet. Außerdem konnten mehr als die Hälfte der Patienten die Medikamente (orale Antidiabetika und Insulin) absetzen und bei den anderen war eine Reduktion um etwa die Hälfte möglich.
Unterschied zu ähnlichen Diäten [Bearbeiten]Die Logi-Methode ist der Montignac-Methode und der Glyx-Diät ähnlich. Jedoch wird bei der Logi-Methode weniger der GI Glykämischen Index als vielmehr die GL Glykämische Last zur Auswahl der Lebensmittel herangezogen, was sie deutlich von den genannten unterscheidet.
Logi kann auch als so genannte Low-Carb-Ernährung eingestuft werden. Im Gegensatz zu der Atkins-Diät sind aber Lebensmittel mit Kohlenhydraten in etwas größerem Umfang erlaubt.
Laut Worm ist Logi eine Weiterentwicklung der Ernährungsvorschläge der Medizinischen Fakultät der Harvard Universität (Boston, USA)
Die Logi Pyramide basiert auf David Ludwig und wurde von Dr. Worm mit Erlaubnis von Ludwig modifiziert
Für Menschen mit eingeschränkter Nierenfunktion ist die Logi-Methode nicht geeignet, da sich eine hohe Eiweißzufuhr negativ auswirken kann.
Was ist LOGI? Gesund und schlank mit der LOGI-Methode
An der Medizinischen Fakultät der Harvard Universität (Boston, USA), der weltweit einflussreichsten Forschungsinstitution in Sachen Gesundheit, haben Stoffwechselexperten die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zusammengetragen und auf dieser Basis ein neues Ernährungskonzept entwickelt. Als ideale Basis für die tägliche Ernährung. Für jedermann! Für Personen mit Normalgewicht, die dauerhaft gesund und schlank bleiben wollen. Und genauso für alle Personen mit mehr oder weniger stark ausgeprägtem Übergewicht, um das überflüssige Körpergewicht zu reduzieren: die LOGI-Methode.
LOGI steht für Low Glycemic and Insulinemic , auf deutsch niedriger Blutzucker- und Insulinspiegel . Charakteristisch für die Ernährung nach der LOGI-Methode ist eine niedrige Blutzuckerwirkung. Wer sich nach dieser Methode ernährt, vermeidet starke Blutzuckerschwankungen und -spitzen, und auch der Insulinspiegel im Blut bleibt relativ niedrig. Was wiederum einer unerwünscht starken Kalorienspeicherung vorbeugen kann und viele gesundheitliche Vorteile mit sich bringt.
Die LOGI-Pyramide
Um die neue Ernährungsbotschaft allen zu vermitteln, wurde die LOGI-Pyramide entwickelt. Sie setzt die LOGI-Methode optisch um. Stärkefreies bzw. stärkearmes Gemüse und Obst stellen die Basis der Ernährung dar. Von Salaten und Gemüse kann man täglich reichlich essen – im Prinzip so viel man kann und will. Ideal, wenn dabei der Schwerpunkt auf den stärkearmen, ballaststoffreichen Vertretern aus dieser Lebensmittelgruppe liegt. Sie sättigen am besten, und da ihr Glykämischer Index zudem äußerst niedrig ist, beeinflussen sie den Stoffwechsel in idealer Weise.
Auch Obst kann man im Prinzip reichlich essen. Ideal sind beispielsweise die verschiedenen Beerensorten. Bei sehr süßen Früchten ist es allerdings geschickter, jeweils nur kleine Portionen zu naschen. Denn je süßer die Frucht, desto größere Mengen Zucker bzw. Kohlenhydrate können sie enthalten und so eine relativ hohe Glykämische Last bewirken. Für den Gemüse- und Obst-Konsum gilt auch bei der LOGI-Methode die bekannte Fünf am Tag -Empfehlung. Allerdings sollte die Gewichtung auf mindestens drei Portionen Gemüse liegen, ergänzt durch zwei Portionen Obst pro Tag.
LOGI trickst den Körper aus.
Die LOGI-Methode ist nach heutigen Erkenntnissen der einzige erfolgversprechende Weg, dem ewigen Jojo- Effekt zu entkommen. Sie ist auch keine Diät! Vielmehr ist sie die Umstellung auf die artgerechte Ernährung für Menschen und insofern eine Dauerernährung! Ihr Erfolg basiert im Grunde auf der Befriedigung von Bedürfnissen: Zum einen führt eine Ernährung nach LOGI so viel Nahrungsvolumen zu, dass der Magen schnell starke Sättigungssignale ans Gehirn sendet. Zum anderen erzeugt die Nahrungsauswahl eine möglichst lange Sattheit. Und schließlich stellt LOGI eine ideale Nährstoffversorgung sicher. Deswegen besteht keine Gefahr, dass der Körper Mangel oder Knappheit hinnehmen müsste!
Essen nach der LOGI-Pyramide bietet dem Körper alle essenziellen Nährstoffe, die er täglich benötigt, im Überfluss. Unter den optimierten Stoffwechselbedingungen kann er seinen Energiebedarf lange Zeit aus den Fettzellen decken, ohne in lebensbedrohende Situationen zu kommen.
LOGIsch besser leben.
In den letzten Jahren haben nicht nur viele Betroffene die LOGI-Methode mit großem Erfolg eingesetzt. Auch zahlreiche Ärzte haben sie in heroischen Selbstversuchen getestet und als überaus wirksam bewertet.
Einfach besser essen – die LOGI-Methode.
Entsprechend dieser neuesten Erkenntnisse aus der Ernährungsforschung hat die Stoffwechselabteilung der Harvard Universitätsklinik in Boston (USA) eine alternative Ernährungsempfehlung formuliert: Die LOGI-Methode.
LOGI steht für Low Glycemic and Insulinemic, auf deutsch niedriger Blutzucker- und Insulinspiegel .Charakteristisch für die Ernährung nach LOGI ist eine niedrige Blutzuckerwirkung. Diese unterstützt einen möglichst konstanten Blutzuckerspiegel auf niedrigem Niveau. Die Fettverbrennung läuft indes auf hohem Niveau.
Die LOGI-Methode erweist sich fast als Umkehrung der bislang gültigen Ernährungsempfehlungen: Auf dem Speiseplan stehen vor allem viel Gemüse, Salate, frische Früchte sowie reichlich eiweißhaltige Nahrung wie Fleisch, Geflügel und Fisch, Milchprodukte und Nüsse sowie Hülsenfrüchte. Ebenfalls von wichtiger Bedeutung sind hochwertige Fette und Öle. Dagegen gibt es Vollkornprodukte – die lange Zeit als Ernährungsbasis empfohlen wurden – bewusst nur in kleinen Portionen. Nicht verboten aber auch nicht empfohlen sind Getreideprodukte aus raffiniertem Mehl (Weißmehl), Kartoffeln und Süßwaren. Je weniger man davon isst, desto besser wirkt sich das auf die Figur und eine lange Gesundheit aus.
Erwünschte Nebenwirkungen
Die LOGI-Methode ist eine ideale Ernährungsform, um dauerhaft fit und gesund sowie auch schlank zu bleiben. Oder wieder schlanker zu werden! Essen nach LOGI schmeckt und überflüssige (Fett-)Pfunde purzeln stetig. Und nicht nur das.
Übergewicht geht sehr häufig mit Risikofaktoren wie einem entgleisten Zucker- und Insulinhaushalt (Insulinresistenz), kritischen Fettstoffwechselwerten und erhöhtem Blutdruck einher. Das Zusammentreffen dieser gesundheitlichen Risikofaktoren bezeichnet man als Metabolisches Syndrom bzw. Syndrom X oder auch Tödliches Quartett .
Nach Umstellung auf die kohlenhydratreduzierte LOGI-Ernährung zeigen sich – auch dann, wenn man gar nicht oder nur wenig abnehmen würde – schon sehr bald deren günstige Gesundheitseffekte: stabile und niedrigere Blutzucker- und Insulinspiegel, das heißt eine Minderung der Insulinresistenz, verbesserte Blutfettwerte und ein niedrigerer Blutdruck.
Gerade bei massivem Übergewicht motiviert das ungemein, dem neuen Ernährungs- oder Diätkonzept langfristig treu zu bleiben.
Darüber hinaus kann jeder feststellen, dass er weniger Hunger hat, wenn er seine Ernährung von der typischen fettarmen, kohlenhydratliberalen Kost auf eiweißreiches, fettbewusstes, ballaststoffreiches und kohlenhydratarmes Essen umstellt. Appetitattacken – insbesondere auf Kohlenhydrate und Süßes – lassen drastisch nach.
Eine langsame aber stete Gewichtsabnahme ist die Folge. Auch wer das gar nicht vorhat, nimmt mit LOGI ab. Schon eine kleine Gewichtsreduktion ist in den meisten Fällen der erste und wichtigste Schritt zu mehr Lebensqualität. Und jedes Kilo weniger verstärkt und beschleunigt die therapeutischen Bemühungen.
Angst vor dem Jojo-Effekt ist übrigens unbegründet, wenn man diese Ernährung beibehält: Die LOGI-Ernährung kommt den Bedürfnissen des Stoffwechsels voll und ganz entgegen. Der Organismus erhält alle wichtigen Vitalstoffe satt und arbeitet deswegen mit voller Power. Damit fehlt ernährungsbedingten Erkrankungen die Basis genauso wie Heißhungerattacken und Frustessen.
Die Begründung ist ganz einfach: Die Zusammensetzung der Ernährung nach der LOGI-Methode entspricht weitgehend der unserer Urahnen. Das Ernährungsmuster erkennen unsere Gene sofort und können die Nahrung optimal umsetzen.
Alles Atkins, oder was?
Vielleicht fragen Sie sich jetzt: Entspricht das nicht der Atkins-Diät? Nein, tut es nicht! Atkins schränkt die Kohlenhydrataufnahme radikal ein.
Nach der Theorie von Atkins ist es entscheidend, dass man eine ketogene Diät einhält. Das bedeutet, so wenige Kohlenhydrate übers Essen aufzunehmen, dass der Körper keine Zuckerreserven mehr anlegen kann. Er muss seinen Energiebedarf dann aus anderen Treibstoffen beziehen. Primär läuft die Energiegewinnung in einer solchen Stoffwechselsituation über die Fettverbrennung, bei der Ketone entstehen, die dann den Zellen an Stelle von Zucker als Energielieferanten dienen. Damit kommt der Körper in eine Ketose. Klingt gefährlich – ist es aber nicht.
Dieser Stoffwechselweg war in der Evolution der Menschheit aufgrund ständiger Kohlenhydratknappheit gang und gäbe. Heute ist bekannt, dass es nicht entscheidend ist, den Zustand der Ketose zu erreichen, um günstige Stoffwechselreaktionen oder einen Gewichtsverlust zu erreichen. Es genügt eine deutliche Kohlenhydrat-Reduktion.
Es gilt nicht, den Stoffwechsel komplett umzukrempeln! Aufgrund seiner Ketose-These legt Atkins das Hauptgewicht auf eiweiß- und fetthaltige Lebensmittel. Stärkefreies Gemüse darf unbegrenzt gegessen werden, aber Kohlenhydratträger wie Obst, Vollkornbrot und Nudeln empfiehlt er wegen ihres Kohlenhydratgehalts am besten komplett vom Speiseplan zu verbannen. Und die Atkins-Diät legt auch keinen Wert auf eine optimierte Fettqualität. Noch komplizierter wird die Ernährung nach Atkins dadurch, dass verschiedene Diätphasen durchlaufen werden, in denen unterschiedliche Nahrungsmittel erlaubt sind. Das schränkt die Ernährung überflüssig ein und macht die Mahlzeitenauswahl unnötig kompliziert. Ein Grund, dass viele diese Ernährung nicht durchhalten.
Also doch nach dem GLYX essen?
Vielleicht fragen Sie sich jetzt: Ist die LOGI-Methode nicht wie die GLYX- oder die Montignac-Diät? Nein, ist sie auch nicht!
Bei der GLYX-Diät ist man aufgefordert, reichlich Fatburner zu essen. Das sind vermeintlich auch Müsli, Vollkorn- und Schrotbrot, Pumpernickel, Vollkornnudeln, Vollkornreis etc. Das Essen ist also – trotz GLYX -Bewusstseins recht kohlenhydratreich und entsprechend eher eiweiß- und fettarm. Genau dieses Ernährungsmuster will die LOGI-Methode aber vermeiden!
Darüber hinaus verteufelt Montignac auch noch – ohne wissenschaftliche Basis – alle tierischen Fette. Bei der LOGI-Methode werden tierische Fette nicht diskreditiert, denn das wäre physiologisch unsinnig. Für die Verbesserung des Fettstoffwechsels spielt es keine Rolle, ob tierische Fette verzehrt werden oder nicht! Es ist nämlich ein entscheidender Unterschied, ob man tierisches Fett bzw. gesättigte Fettsäuren und Eiweiß im Rahmen einer kohlenhydratreichen oder einer kohlenhydratreduzierten, ballaststoffreichen Kost zuführt.
Neue Studien belegen: Eine Kost mit rund 30 Prozent Eiweiß und rund 60 Prozent Fett, die überwiegend aus tierischen Lebensmitteln stammen, verbessert die Blutfettwerte deutlich und senkt den Insulinspiegel, wenn die Kohlenhydrate auf etwa zehn Prozent der Energiezufuhr reduziert werden.
Die LOGI-Methode vereint im Grunde alle sinnvollen und vorteilhaften Aspekte der beschriebenen Diäten, vermeidet aber deren Ungereimtheiten und überflüssige Komplikationen. Die LOGI-Methode ist eine moderne Adaptation der Ur-Ernährung des Menschen. Zudem ist sie ganz einfach umzusetzen. Sie ist im Grunde eine reine Lebensmittelempfehlung. Sie erfordert weder die Berechnung von Kalorien, noch von Nährstoffrelationen oder das Einhalten strenger Diätphasen mit unterschiedlichen Nahrungsmitteln. Die LOGI-Methode ist eine Anleitung zur Gewichtung von Lebensmitteln: Sie gibt eine Orientierung, von welchen Lebensmitteln man weniger und von welchen man mehr essen sollte, um gesund und fit und schlank zu werden und zu bleiben. Jeder kann das Prinzip mit Hilfe der LOGI-Pyramide ganz einfach verstehen und auch problemlos in die tägliche Praxis umsetzen.
Da Menschen Individuen mit ganz unterschiedlichen Ansprüchen, Vorlieben und Abneigungen sind, wird es unmöglich sein, jedem von Ihnen durch ganz persönliche Tipps gerecht zu werden. Doch gehen in dieses Kapitel die vielseitigen Erfahrungen zahlreicher Ernährungsberater, Ärzte und Patienten und nicht zuletzt die des Autors ein.
LOGI für alle
Es gibt keine medizinische bzw. gesundheitliche Begründung, sich nicht nach LOGI zu ernähren. Am meisten profitieren davon Übergewichtige und Patienten mit erhöhten Blutfett- und Blutzuckerwerten und vor allem solche mit einem voll ausgeprägten Metabolischen Syndrom, aber auch Patienten mit Diabetes mellitus. Trotz des hohen Fleischanteils müssen auch übergewichtige Patienten mit krankhaft erhöhten Harnsäurewerten bzw. mit Gicht keine Angst davor haben, diese Ernährungsmethode einzuhalten. Selbst gesunde und schlanke Menschen können von LOGI profitieren. Denn mit hoher Wahrscheinlichkeit werden sie mit LOGI ihr Gewicht auf Dauer besser kontrollieren können und die Entwicklung von Übergewicht bzw.das Risiko, eines gestörten Fett- und Zuckerstoffwechsels oder Diabetes Mellitus zu entwickeln, minimieren. Und da LOGI absolut bedarfsdeckend ist, ist es selbstverständlich auch Schwangeren und stillenden Müttern zu empfehlen.
Auch für Kinder ist Essen nach der LOGI-Methode im Prinzip sehr günstig und einfach. Denn LOGI liefert alle Nährstoffe, die Kinder brauchen. Kinder sind Nudelfans und es spricht sicherlich nichts dagegen, ihnen die leckeren LOGI-Rezepte zuzubereiten und dazu eine kleine Portion Nudeln zu kochen. Aber denken Sie daran, wenn Kinder in ihrer Freizeit nicht sehr intensiv toben oder Sport treiben, benötigen sie gar nicht soviel Kalorien und Kohlenhydrate. Kinder bewegen sich heute im allgemeinen weit weniger als noch vor wenigen Jahrzehnten. Viele ihrer Freizeitaktivitäten finden – wie bei den Erwachsenen – im Sitzen statt: lernen und spielen oder fernsehen. Entsprechend ist LOGI besonders empfehlenswert für die vielen bewegungsarm aufwachsenden Kinder mit leichtem oder schon deutlichem Übergewicht.
Auch für Hobbysportler aller Art, die ein paar Mal die Woche ihren Körper in Schwung bringen, birgt LOGI keinerlei Hindernis. Auch wenn es auf den ersten Blick befremdlich scheint, nur noch wenig von dem Sportler-Supertreibstoff „Kohlenhydrate“ zu essen. Neue Studien haben gezeigt, dass man nach einer Adaptionsphase von ein bis zwei Wochen auch mit einer relativ fettreichen, kohlenhydratarmen Kost hohe Ausdauerbelastungen ohne Leistungseinbruch, aber mit verbesserten medizinischen Werten absolvieren kann.
Nur bei Leistungsportlern gibt es klare Ausnahmen: Alle Sportarten, die intervallartige Höchstbelastungen abverlangen, wie zum Beispiele die Ballsportarten, bedingen eine hohe Verfügbarkeit des Kohlenhydrat-Treibstoffes für die beanspruchte Muskulatur. Das gleiche gilt für Ausdauersportarten, bei denen zwischendurch Maximalbelastungen auftreten (Zwischenspurt, Berganstiege etc.). Solchen Leistungssportlern sei guten Gewissens geraten, einige Tage vor geplanten Höchstleistungen, zum Beispiel vor Wettkämpfen, eine hohe Kohlenhydratzufuhr anzustreben, um die Glykogenreserven maximal aufzufüllen. Auch direkt nach solchen Belastungen empfiehlt es sich zur schnelleren Regeneration, mindestens einen Tag noch sehr kohlenhydratbetont zu essen. Aber für das Training zwischendurch oder auch für Ausdauersportarten, wie z.B. Fitness-Biking, die keine Belastungsspitzen abverlangen, ist LOGI sehr empfehlenswert.
Etwas schwieriger wird es für Vegetarier sein, LOGI zu leben. Wer bei der Lebensmittelauswahl Fleisch, Fisch und Geflügel ausspart und als tierische Nahrungsmittel nur Milch, Milchprodukte und Eier akzeptiert, dem wird die LOGI-Methode sehr wenig Abwechslung bieten.
Selbstverständlich kann und muss man bei vegetarischer Lebensweise umso mehr pflanzliche Eiweißträger wie beispielsweise die diversen Soja-Produkte einbeziehen. Aber ein großes Vergnügen wird es wohl für die wenigsten werden. Manche „Vegetarier“ akzeptieren auch Fisch. Dann sind sie zwar per Definition keine Vegetarier, tun sich aber aller Voraussicht nach viel leichter mit der LOGI-Methode. Veganer hingegen, also Menschen, die auf alle tierischen Produkte verzichten, werden sich so extrem einschränken müssen, dass eine adäquate Nährstoffversorgung sicherlich gefährdet wäre.
Speziell für Gichtpatienten noch ein Wort: eine Ernährungsumstellung kann möglicherweise ihr schmerzhaftes Leiden lindern. An erster Stelle steht die Gewichtsabnahme. An zweiter Stelle steht die Einschränkung von Alkohol. An dritter Stelle die Reduktion der Kohlenhydrate – einerseits um den Insulinspiegel möglichst niedrig zu halten und andererseits um besser abnehmen zu können. Beides ist mit LOGI mit hoher Wahrscheinlichkeit erreichbar. Erst wenn diese beiden Maßnahmen wirklich nicht helfen sollten, kann eine Senkung der Purinaufnahme über die Nahrung die günstigere Lösung sein. Dann sollten Sie auf Innereien, Zunge, Ölsardinen, Sardellen, Sprotten, Heringe, Bücklinge sowie Miesmuscheln und Hummer möglichst ganz verzichten. Zudem ist ein eingeschränkter Verzehr von Fleisch, Fleischwaren, Fleischsuppen, Saucen und Hülsenfrüchten sowie Spargel, Spinat und frischen Erbsen ratsam.
Aber: maßvoller Konsum von Fleisch und Geflügel und anderer Fischarten ist in der modernen Gichtdiät erlaubt. Der Großteil der Eiweißversorgung muss dann aber über Milchprodukte (Sauermilchprodukte bevorzugen!), Eier und pflanzliche Eiweiße gestaltet werden. Auch durch Kochen von Fleisch können Purine herausgelöst werden. Von Fleischbrühe ist jedoch entsprechend eher abzuraten. Wenn das alles nicht ausreicht, wird der Arzt schließlich eine gezielte medikamentöse Therapie empfehlen.
Mit LOGI fit und schlank
Die vielen Vorteile der Ernährung nach LOGI tragen dazu bei, gesund und schlank zu bleiben. Aber genauso ideal ist LOGI als langfristige Ernährung für alle, die Übergewicht abbauen oder das aktuelle Körpergewicht halten wollen. Die LOGI-Methode ist nach heutigen Erkenntnissen der einzig erfolgversprechende Weg, dem ewigen Jojo-Effekt zu entkommen. LOGI ist simpel, da die Methode auf nur vier einfachen Prinzipien basiert. Auf komplizierte Reglementierungen kann sie verzichten.
1. Prinzip: Massig essenzielle Nährstoffe.
Die meisten herkömmlichen Diäten legen ihren Schwerpunkt auf eine Mischkost mit verhältnismäßig niedriger Energiezufuhr – im weitesten Sinn also FdH, friss die Hälfte. Die LOGI-Methode liefert alle lebenswichtigen Nährstoffe im Überfluss. Aber gleichzeitig stecken weniger Kalorien in dieser Nahrung als der Körper an Energie benötigt. Das ist die Basis für gesundes, erfolgreiches Abnehmen.
2. Prinzip: Viele Sattmacher.
Wesentliche Faktoren, die zur Sättigung einer Mahlzeit beitragen, sind einerseits das Gewicht und andererseits das Volumen einer Mahlzeit. Ganz unabhängig davon, wie hoch der Energiegehalt der jeweiligen Speise ist, beeinflusst das Volumen der Nahrung die Sättigung. Denn wir Menschen sind darauf geeicht, immer ein bestimmtes Gewicht, beziehungsweise eine bestimmte Menge an Nahrung aufzunehmen. Eiweißreiche Mahlzeiten helfen mit verhältnismäßig wenig Kalorien auszukommen. Dank ihrer guten Sättigung und lang anhaltenden Sattheit.
3. Prinzip: Wenig Hungermacher.
Von den verschiedenen Faktoren, die Hungersignale auslösen, geht die stärkste Wirkung wahrscheinlich von einem niedrigen Blutzuckerspiegel aus. Eine Senkung der Kohlenhydratzufuhr vor allem der Kohlenhydrate mit hohem Glykämischen Index, und eine Anhebung der Eiweißzufuhr hilft Hungerattacken zu vermeiden.
4. Prinzip: Viele Energy-Booster.
Treffend übersetzt könnte das Energieverbrauchs-Ankurbler lauten. Ein gutes Beispiel dafür, dass es sich manchmal kaum vermeiden lässt, englische Begriffe zu verwenden, weil sie so kurz und prägnant sind. Was können diese Energy-Booster? Tatsächlich helfen einige Nahrungskomponenten, den Energieumsatz ganz ohne Einsatz von Muskelaktivität anzuheben. Und zwar über den so genannten Spezifisch Dynamischen Effekt oder Thermischen Effekt (TE) – im Grunde verschenkte Energie. Dieser Spezifisch Dynamische Effekt erklärt sich durch den Energiebedarf, den die energieliefernden Nährstoffe für ihre eigene Verdauung und Stoffwechsel verbrauchen. Und er unterscheidet sich je nach Energieträger – Eiweiß, Fett oder Kohlenhydrate – erheblich. Darüber hinaus wird nach einer eiweißreichen Mahlzeit die Wärmeproduktion im Körper angeregt. Die dadurch freigesetzte Energie wird über die Haut abgegeben – sie verpufft. Dadurch verheizt man quasi zusätzlich Kalorien, ohne weniger essen oder sich mehr bewegen zu müssen.
de.wikipedia.org/wiki/LOGI-Methode