Kosmetikallergie / Kontaktallergie - Kosmetik | Beauty-Tipps auf ModernBeauty
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Kosmetikallergie

 

Kosmetikallergie:eine ”Überreaktion” auf Kosmetik

Info:Sobald der allergieauslösende Stoff bekannt ist, sollte er gemieden
werden

Kosmetikallergie | Beauty-Tipps auf ModernBeauty

Eine Hautallergie auf Kosmetika ist wie jede Allergie eine ”Überreaktion”. Diese kann auftreten, wenn Sie mit einer Substanz in Kontakt kommen, auf die Sie entsprechend reagieren.

Eine Kosmetikallergie ist eine Kontaktallergie bei der folgende Symptome typisch sind:

  • Rötungen
  • Juckreiz
  • Bläschen
  • Sekretbildung
  • Schuppenbildung
  • Augenrötungen und -jucken oder -brennen
  • In seltenen Fällen Asthma.

Allergische Hautreaktionen sind meistens relativ harmlos und eher lästig als gefährlich. Sie verheilen oder klingen ab, ohne bleibende Spuren wie Narben zu hinterlassen. Erst wenn es zu einer Folgeinfektion kommt, kann eine Kosmetikallergie wirklich Schwierigkeiten machen.

Wer sicher sein möchte, welcher Stoff die Allergie ausgelöst hat und in Zukunft gemieden werden sollte, lässt am besten einen Allergietest bei einem Hautarzt durchführen. Ist die allergische Reaktion nicht allzu schwerwiegend kann auch ein Verzicht auf das einzelne Kosmetik-Produkte im Ausschlussverfahren zu einem Ergebnis führen. Bitte bedenken Sie, dass auch andere Stoffe wie Nahrungs- und Arzneimittel können eine Allergie auslösen können.

Generell gilt:

  • Die Kosmetikallergie ist eine Kontaktallergie Bei einer Kontaktallergie handelt es sich um eine allergische Spätreaktion vom Typ IV. Es ist die einzige Allergieform, bei der die sensibilisierten Abwehrzellen direkt gegen Allergene vorgehen. Die Reaktion nach Kontakt mit einem Allergen, z. B. Nickel, setzt erst verzögert ein, z. T. erst nach 24 bis 72 Stunden. Bitte bedenken Sie dieses, wenn Sie nach den Auslösern für eine allergische Reaktion suchen.
  • Wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie zu allergischen Reaktionen neigen, sollten Sie ein neues Parfum, Pflegeprodukt, Make-Up und Haarpflege- und färbemittel immer zuerst auf der Haut testen, bevor Sie es anwenden. Hierzu gibt man eine kleine Menge des Produkts auf die Innenseite der Ellenbogen (Armbeuge) und lässt es 24 Stunden einwirken. Tritt in diesem Zeitraum keine Reaktion auf, können Sie das Mittel meist problemlos anwenden.
  • Denken Sie bei allergischen Reaktionen an alle Produkte, die Sie verwendet haben: Ein Haarfärbemittel kann z.B. von der Kopfhaut vertragen werden, aber an Stirn, Nacken oder den Ohren für Juckreiz sorgen.

Sobald der allergieauslösende Stoff bekannt ist, sollte er gemieden werden. Hierzu kann es nötig sein, die Inhaltsangaben der Produkte gründlich zu lesen und im Zweifelsfall lieber auf eine Creme oder einen Badezusatz zu verzichten.

Zu den häufigsten Kontaktallergenen, welche auch eine Kosmetikallergie auslösen können, gehören:

  • Nickelsulfat
  • Duftstoffe
  • Wollwachsalkohole
  • Kaliumchromat
  • Terpentin
  • Thiuram-Mix
  • Quecksilber