TOP - THEMEN
Lasek / Epilasik
Lasek / Epilasik
Bei der Wahl der richtigen Laser-Methode spielen die anatomischen Gegebenheiten des Auges und die Art und Ausprägung der Fehlsichtigkeit die Hauptrolle. Aber auch der Beruf oder der Lieblingssport sind zu berücksichtigen. Besonders bei Menschen mit dünner Hornhaut, kleinem Augapfel oder Traumarisiko (z.B. Polizisten, Wachleute, Kontaktsportler) eignet sich daher die
Lasek, eine weniger schmerzhafte und schonende Weiterentwicklung der
PRK.
Die Behandlungsmethoden Lasek und
Epilasik sind sehr ähnliche Verfahren und geeignet für Korrekturen der
Kurzsichtigkeit bis ca. -6,0 dpt, der
Weitsichtigkeit bis ca. +3 dpt. und bei Hornhautverkrümmungen mit Werten bis zu -4,0 dpt. Bei diesen Eingriffen wird das Deckhäutchen (Epithel) nicht entfernt, sondern gelöst und zur Seite geschoben. Bei der Lasek geschieht dieses durch den Einsatz von Alkohol, bei der Epilasik trennt ein sehr feines Messer die Schichten voneinander. Der
Laser trägt dann vorsichtig die berechnete Menge von der Hornhaut ab, was ca. 60 Sekunden dauert. Die entfernte Menge richtet sich nach dem Grad der Fehlsichtigkeit. Bei Kurzsichtigkeit wird die Hornhaut im Zentrum flacher, bei
Stabsichtigkeit wird die Wölbung hin verändert. Beide Arten der Fehlsichtigkeit können auch gleichzeitig behandelt werden. Nach dem Lasereingriff wird das
Epithel wieder zurück in die Ausgangsposition geschoben bzw. geklappt. Es bleibt dort von selbst haften, wird aber in den ersten Tagen von einer speziellen Kontaktlinse geschont. Das endgültige Ergebnis der Operation liegt nach vier bis sechs Wochen vor.
