Light-Produkte | Diäten und Abnehmen auf ModernBeauty
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Light-Produkte

 

Hinweis:Alle Inhaltsstoffe beachten

Tipp:Nicht nur auf Fettreduzierung achten, Zuckeranteil ist ebenso wichtig.

Light-Produkte müssen nicht kalorienreduziert sein!

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Die sogenannten Light-Produkte sind nur selten wirkliche Alternativen, wenn es um eine gesündere und kalorienreduzierte Ernährung geht. Vielmehr suggeriert diese Bezeichnung oft, dass man sorglos zugreifen und essen darf. Dadurch nimmt man manchmal weniger Fett zu sich als bei den normalen Alternativen, aber z.B. deutlich mehr Zucker.

Wer zu Light-Artikeln greift, sollte auf alle Inhaltsstoffe des Produktes achten. Ein reduzierter Fettanteil macht Nahrungsmittel noch nicht gesünder. Weniger Fett, weniger Zucker und weniger Kalorien – diese Bedingungen erfüllen nur wenige Light-Produkte.

Frühstücksflocken sind z.B. gelegentlich fettreduziert, haben einen Zuckeranteil von bis zu 35% und fallen damit unter die Kategorie „Süßigkeiten“ und nicht „gesundes Frühstück“. Unbedingt achten sollte man auch auf die Portionsgrößen, die auf den Verpackungen angegeben sind. So gilt schon mal eine halbe Pizza als ganze Portion und bei Chips werden die Werte für 25g, also eine kleine Handvoll des Snacks, angegeben.

Grundsätzlich gilt: Der EU-Verordnung zu nährwert- und gesundheitsbezogenen Werbeaussagen („Health-Claims-Verordnung“) zufolge darf ein Produkt nur dann als „light“ oder „leicht“ gekennzeichnet werden, wenn es mindestens 30 Prozent weniger Fett, Zucker, Alkohol oder Kalorien als ein vergleichbares, normales Produkt enthält. „Fettarm“ sind feste Lebensmittel nur mit weniger als 3 Gramm Fett pro 100 Gramm. Diese Bestimmung wird zur Zeit überarbeitet.

Vorsicht auch bei der Bezeichnung Diät: Dieses bedeutet nicht, dass ein Lebensmittel kalorienarm ist, sondern lediglich, dass es zu einem bestimmen Ernährungszweck verwendet werden kann.

Und schließlich sind auch die Zuckeraustauschstoffe, die in vielen Light-Produkten verwendet werden, höchst umstritten. Neben gesundheitlichen Aspekten (siehe oben) spielen hier auch geschmackliche Faktoren eine Rolle: Viele Menschen empfinden den Geschmack von Süßstoffen wie Aspartam als künstlich, mitunter sogar unangenehm. Besser also als vermeintliche Fruchtnektare mit dem Zusatz „kalorienreduziert“ ist es immer noch, reinen Saft zu kaufen und diesen mit Mineralwasser zu verdünnen.